Audi kündigt Führungswechsel und neue Hybridstrategie bei Lamborghini an
Marijan MangoldAudi kündigt Führungswechsel und neue Hybridstrategie bei Lamborghini an
Die Audi Group hat eine Reihe von Führungswechseln in ihren Marken und Divisionen bekannt gegeben. Die Umbesetzungen zielen darauf ab, die Zusammenarbeit und das technische Know-how in Schlüsselmärkten zu stärken. Mehrere hochkarätige Personalien treten in den kommenden Monaten in Kraft.
Ab dem 1. März 2026 übernimmt Rouven Mohr im Vorstand der Audi AG die Leitung der Technischen Entwicklung. Seine Aufgabe wird es sein, die Innovationsstrategie des Unternehmens voranzutreiben.
Am Standort Neckarsulm wird Thomas Bogus die Führung übernehmen. Er wird die Zukunft des Werks prägen, insbesondere im Bereich aufstrebender Technologien wie künstlicher Intelligenz. Audi-CEO Gernot Döllner bezeichnete diese Veränderungen als Teil eines umfassenden Plans, um die Progressive-Marken-Gruppe weltweit zu stärken.
In China wird Fred Schulze zum Vorstandsvorsitzenden des Joint Ventures von Audi mit SAIC ernannt. Die Berufung soll das Marktverständnis vertiefen und die Abstimmung zwischen den Audi-Tochtergesellschaften verbessern.
Unterdessen hat Lamborghini seine Strategie für Elektrofahrzeuge angepasst. Das ursprünglich als rein elektrisches Modell geplante Lanzador wird nun als Plug-in-Hybrid auf den Markt kommen. Bis 2030 wird die gesamte Modellpalette des Herstellers auf Plug-in-Hybride umgestellt – statt auf rein batteriebetriebene Fahrzeuge. Zudem wird Fermín Soneira am 1. Juli 2026 als Technologievorstand (CTO) zu Lamborghini stoßen.
Die Führungsrochade bei Audi unterstreicht den Austausch von Fachwissen zwischen Technischer Entwicklung, Produktion und regionalen Märkten. Die neuen Positionen werden schrittweise im Laufe des Jahres 2026 besetzt. Audi erwartet, dass diese Veränderungen die Zusammenarbeit zwischen den Marken verbessern und die Position in wichtigen Regionen festigen. Die überarbeiteten Pläne für Elektrofahrzeuge bei Lamborghini spiegeln einen schrittweisen Übergang zu Hybridtechnologie in den nächsten vier Jahren wider.






