Baden-Württemberg rüstet 600 Notfalltreffpunkte für Krisenzeiten aus
Xaver Dussen vanBaden-Württemberg rüstet 600 Notfalltreffpunkte für Krisenzeiten aus
Das Innenministerium, für Digitalisierung und Kommunen von Baden-Württemberg verteilt 600 Notfalltreffpunkt-Ausstattungen an Städte und Gemeinden im Land. Mit der Initiative sollen Bürgerinnen und Bürger in Krisenzeiten einen sicheren Ort erhalten, an dem sie sich versammeln, mit wichtigen Versorgungsgütern ausgestattet werden und Unterstützung erfahren können.
Das Notfalltreffpunkt-Programm wurde vom Ministerium erstmals im Herbst 2022 ins Leben gerufen. Seither haben sich über 600 Kommunen um die standardisierten Ausrüstungspakete beworben. Jedes Set enthält Notstromaggregate, Beleuchtung, Kommunikationsgeräte sowie weitere lebenswichtige Hilfsmittel.
Die Treffpunkte dienen als Schutzräume, in denen Menschen bei Katastrophen Erste Hilfe erhalten, sich über die aktuelle Lage informieren und Unterstützung bekommen können. Die Einrichtungen verfügen zudem über Ersatzstromversorgung und medizinische Ressourcen, um auch in Notfällen funktionsfähig zu bleiben.
Die Auslieferung der Sets beginnt in den kommenden Tagen. Verzögerungen gab es aufgrund globaler Lieferkettenengpässe und der hohen Nachfrage nach Notstromaggregaten.
Die 600 Ausrüstungspakete helfen Städten und Gemeinden, zuverlässige Notfallzentren einzurichten. Bei Krisen haben Anwohnerinnen und Anwohner dann Zugang zu Schutz, Strom und Informationen. Das Ministerium nimmt weiterhin Anträge von Kommunen entgegen, die Unterstützung benötigen.






