Baden-Württemberg will zwei neue UNESCO-Welterbestätten durchsetzen
Xaver Dussen vanBaden-Württemberg will zwei neue UNESCO-Welterbestätten durchsetzen
Baden-Württemberg treibt die Stärkung seiner UNESCO-Welterbestätten mit neuen Fördermitteln und einem frischen Antrag voran. Die Landesregierung hat zwei ikonische Wahrzeichen – den Stuttgarter Fernsehturm und die Heuneburg an der oberen Donau – für die aktuelle deutsche Vorschlagsliste eingereicht. Gleichzeitig laufen Pläne, die bestehenden Welterbestätten der Region besser zu schützen und bekannter zu machen.
Aktuell beherbergt das Land sieben UNESCO-Welterbestätten, zwei weitere stehen kurz vor der Anerkennung. In den vergangenen zehn Jahren hat sich ihre Zahl verdoppelt, wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann betont. Um diesen Aufschwung fortzusetzen, startet die Regierung nun ein eigenes Förderprogramm.
Rund 250.000 Euro wurden bereits im laufenden Haushaltsjahr für erste Maßnahmen bereitgestellt. Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi, wird nun ein umfassendes Förderkonzept für 2023 und die folgenden Jahre erarbeiten. Ziel ist es, die Vernetzung, Instandhaltung und grenzüberschreitende Vermarktung der Stätten zu verbessern.
Die neuen Maßnahmen sollen die Welterbestätten stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken. Durch abgestimmte Schutzbemühungen und den Ausbau von Bildungsangeboten will das Land ihre kulturelle und architektonische Bedeutung für kommende Generationen bewahren.
Das Förderkonzept setzt auf langfristigen Schutz, bessere Koordination und eine stärkere Einbindung der Öffentlichkeit. Mit zwei neuen Kandidaten für die UNESCO-Anerkennung unterstreicht Baden-Württemberg sein Engagement für den Erhalt seines weltklasse Welterbes. Die Initiative zielt zudem darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den Stätten über regionale Grenzen hinweg zu intensivieren.






