20 March 2026, 14:19

Bechtle wächst 2025 moderat – doch Gewinne sinken trotz Rekordumsatz

Nahaufnahme einer Computermotherboard mit einem Speicherchip oben drauf, mit sichtbarem Text, der auf einer weißen Oberfläche liegt.

Knappheit von Speicherchips behindert Bechtles Pläne für 2026 - Bechtle wächst 2025 moderat – doch Gewinne sinken trotz Rekordumsatz

Bechtle verzeichnet gemischte Finanzzahlen für 2025: leichter Umsatzzuwachs, aber rückläufige Gewinne

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Der IT-Dienstleister Bechtle hat für das Jahr 2025 uneinheitliche Geschäftsergebnisse vorgelegt: Während das Gesamtgeschäftsvolumen auf 8,6 Milliarden Euro stieg, belasten Marktchallenges – insbesondere im Bereich der Speicherchips – die Aussichten für das kommende Jahr. Trotz dieser Hindernisse bleibt das Unternehmen auf langfristiges Wachstum fokussiert und peilt bis 2030 ein Geschäftsvolumen von 10 Milliarden Euro an.

Im Jahr 2025 erhöhte Bechtle seinen Umsatz um knapp 2 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern ging jedoch um 6 Prozent auf 324,2 Millionen Euro zurück. Das Unternehmen, das Behörden und gewerbliche Kunden mit PCs und Netzwerkhardware beliefert, hatte mit den schwankenden Märkten für Speicherchips zu kämpfen.

Nachfrage nach Speicherchips treibt Preise in die Höhe Seit 2023 steigt die globale Nachfrage nach Speicherchips stark an – angetrieben durch den Ausbau von KI-Anwendungen, Hochleistungsrechnen sowie der 5G- und 6G-Infrastruktur. Datenzentren und der Bedarf an KI-Training, insbesondere von Unternehmen wie NVIDIA, haben die Nachfrage nach DRAM- und NAND-Flash-Speicher um jährlich 20 bis 30 Prozent steigen lassen. Die knappen Lieferkapazitäten ließen die Chippreise explodieren und schaffen damit sowohl Herausforderungen als auch Chancen.

Vorsichtige Prognose für 2026 Bechtles Vorstandsvorsitzender Thomas Olemotz zeigt sich für das Jahr 2026 zurückhaltend. Das Unternehmen erwartet ein Umsatz- und Vorsteuerergebniswachstum von 0 bis 5 Prozent – ein Zeichen für die anhaltenden Lieferengpässe. Dennoch sieht sich Bechtle gut aufgestellt, um langfristig von der wachsenden Nachfrage nach Speicherchips zu profitieren.

Die Ergebnisse für 2025 spiegeln eine Phase stabilen Wachstums unter Marktbelastungen wider. Während die konservative Prognose für 2026 im Kontrast zu den ehrgeizigen Zielen bis 2030 steht, wird die Fähigkeit des Unternehmens, die Herausforderungen bei der Chipversorgung zu meistern, seine Performance in den kommenden Jahren maßgeblich prägen.

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