Berlin plant riesiges neues Stadtquartier am Westkreuz mit 5.000 Wohnungen
Carolina LangeBerlin plant riesiges neues Stadtquartier am Westkreuz mit 5.000 Wohnungen
Berlin treibt die Pläne für ein neues großes Stadtquartier mit dem Namen Stadteingang West voran. Das Projekt soll ein 45 Hektar großes Gelände im äußersten Westen der Stadt, in der Nähe der S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald, grundlegend verändern. Langfristig könnten dort bis zu 5.000 Menschen ein neues Zuhause finden.
Das Herzstück der Entwicklung bildet der ehemalige Güterbahnhof Grunewald. Der Berliner Senat hat kürzlich den Rahmenplan für das Gebiet verabschiedet und damit den Weg für den Bau in den kommenden zehn Jahren geebnet. Mindestens 2.400 neue Wohnungen sind geplant, wobei das landeseigene Wohnungsunternehmen Howoge die Federführung übernimmt.
Mit dem neuen Quartier sind auch Infrastrukturmaßnahmen verbunden, darunter der Umbau des Autobahndreiecks Funkturm in Charlottenburg-Wilmersdorf. Sollte Berlin den Zuschlag für die Austragung der Olympischen oder Paralympischen Spiele erhalten, könnte ein Teil der Wohnungen als Olympisches Dorf genutzt werden. Nach den Spielen würden diese Einheiten dann in Mietwohnungen umgewandelt.
Der Stadteingang West entsteht schrittweise, die Fertigstellung ist innerhalb der nächsten zehn Jahre vorgesehen. Nach Abschluss wird das Projekt Tausende neue Wohnungen in den Berliner Wohnungsmarkt bringen. Gleichzeitig bleibt die Option offen, eine mögliche künftige Olympiabewerbung zu unterstützen.






