Betrunkener Fahrer verunglückt mit 1,8 Promille auf B463 bei Calw
Schwer alkoholisierter Fahrer verunglückt mit Subaru auf Bundesstraße 463 bei Calw
Ein 41-jähriger Mann verunglückte am Freitagabend mit seinem Subaru auf der Bundesstraße 463 in der Nähe von Calw. Der Unfall ereignete sich gegen 17:50 Uhr, nachdem der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Wie die Polizei später bestätigte, war er stark alkoholisiert – sein Blutalkoholspiegel lag bei über 1,8 Promille.
Das Auto kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Fußgängerschutzbarriere und überschlug sich auf das Dach. Rettungskräfte waren vor Ort im Einsatz, der Fahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Wagen war so stark beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Der Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.
Die Polizei wies erneut auf die Gefahren von Alkohol am Steuer hin. Alkohol beeinträchtigt Gehör, Sehvermögen, Koordination und Reaktionsfähigkeit und erhöht damit deutlich das Unfallrisiko – für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger gleichermaßen. Die rechtlichen Konsequenzen reichen von Führerscheinentzug über hohe Geldstrafen und Punkte in Flensburg bis hin zu Einträgen im Verkehrszentralregister.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie aktueller Fälle in Baden-Württemberg ein, darunter ein Unfall auf der B10 bei Lonsee und eine Verfolgungsjagd mit einem 22-jährigen betrunkenen Fahrer. Die Behörden betonen weiterhin, dass bereits geringe Mengen Alkohol die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen können.
Dem Fahrer drohen nach dem Unfall, der erhebliche Sachschäden verursachte und Menschenleben gefährdete, rechtliche Konsequenzen. Die Ermittlungen der Polizei laufen noch, mit Anklagen ist zu rechnen. Der Fall unterstreicht die harten Strafen und schweren Risiken, die mit Trunkenheit am Steuer verbunden sind.






