Brandenburger Tor leuchtet blau zum Gedenken an den Europatag 2024
Brandenburger Tor in Berlin leuchtete blau zum Europatag
Am Samstagabend erstrahlte Berlins Brandenburger Tor in blauem Licht, um den Europatag zu begehen. Die jährliche Feier am 9. Mai erinnert an eine historische Erklärung, die die Europäische Union, wie wir sie heute kennen, mitgeprägt hat.
Die Feierlichkeiten begannen bei Sonnenuntergang, als das berühmte Wahrzeichen bis Mitternacht in blaues Licht getaucht wurde. Neben der Illumination wurden die EU-Flagge und das Motto „In Vielfalt geeint“ prominent am Tor gezeigt.
Der Europatag geht auf den 9. Mai 1950 zurück, als der französische Außenminister Robert Schuman einen kühnen Plan vorstellte. Seine Erklärung forderte die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (Montanunion), einer Organisation, die europäische Nationen wirtschaftlich vereinen und künftige Konflikte verhindern sollte. Diese Institution legte später den Grundstein für die heutige Europäische Union.
Die Veranstaltung in Berlin war eine von vielen auf dem Kontinent, die Schumans Vision würdigten. Seine Rede von 1950 bleibt ein Schlüsselmoment für Europas Nachkriegserholung und Integration.
Die blauen Lichter am Brandenburger Tor und die EU-Symbole unterstrichen die Bedeutung des Tages. Der Europatag markiert den Beginn eines Projekts, das heute 27 Länder vereint. Die jährliche Erinnerung dient als Mahnmal für die Zusammenarbeit, die vor über sieben Jahrzehnten begann.






