Breisacher Mann wegen Sozialbetrugs und Schwarzarbeit zu Strafe verurteilt
Carolina LangeBreisacher Mann wegen Sozialbetrugs und Schwarzarbeit zu Strafe verurteilt
Ein Mann aus Breisach ist wegen Sozialbetrugs zu einer Geldstrafe von 500 Euro verurteilt worden, nachdem er Einkünfte aus Bauarbeiten verschwiegen hatte. Während er staatliche Leistungen bezog, gab er über einen Zeitraum von vier Monaten mehr als 6.000 Euro an Einnahmen nicht an. Das Amtsgericht Breisach verhängte die Strafe nach Ermittlungen zu seinen nicht deklarierten Zahlungseingängen.
Der Mann hatte Sozialleistungen vom Jobcenter Breisgau-Hochschwarzwald bezogen. Gleichzeitig führte er Bauarbeiten aus, ohne ein Gewerbe anzumelden. Kunden überwiesen ihm insgesamt über 6.000 Euro auf sein Kreditkartenkonto.
Durch die Schwarzarbeit erschlich er sich ungerechtfertigt mehr als 3.300 Euro an Leistungen. Die Behörden haben ihn nun zur vollständigen Rückzahlung verpflichtet. Der Fall wurde vom Amtsgericht Breisach verhandelt, das die Strafe wegen Betrugs bestätigte.
Konkrete Zahlen zu ähnlichen Fällen in der Region der vergangenen zwei Jahre liegen nicht vor. Allerdings weisen bundesweite Zollberichte auf laufende Ermittlungen zu Schattenwirtschaft und illegaler Beschäftigung in ganz Deutschland hin.
Das Urteil verpflichtet den Mann, die zu Unrecht bezogenen Leistungen zurückzuerstatten. Neben der 500-Euro-Strafe muss er die 3.300 Euro Schulden beim Jobcenter begleichen. Der Fall gilt als dokumentierter Fall von Sozialbetrug in Verbindung mit Schwarzarbeit im Raum Breisgau-Hochschwarzwald.






