Cadolzburg prüft Wasserversorgung – doch Trinkwasser bleibt sicher und verfügbar
Carolina LangeCadolzburg prüft Wasserversorgung – doch Trinkwasser bleibt sicher und verfügbar
In Cadolzburg ist eine öffentliche Debatte über die kommunale Wasserversorgung entbrannt. Die Behörden versichern den Bürgerinnen und Bürgern jedoch, dass das Trinkwasser weiterhin sicher und in vollem Umfang verfügbar sei. Im Mittelpunkt der Sorgen stehen vorsorgliche Maßnahmen – nicht etwa eine akute Knappheit.
Unter der Leitung des neuen Werkleiters Burkhard Bittner überprüft die Gemeinde derzeit sämtliche Systeme der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Dieser Prozess wird voraussichtlich sechs bis zwölf Monate dauern. Ziel ist es, die Anlagen auf den aktuellen technischen Stand zu bringen und mögliche Risiken zu identifizieren.
Die städtischen Werke Cadolzburgs sowie die Erste Bürgermeisterin Sarah Höfler haben Befürchtungen über langfristige Wasserengpässe zurückgewiesen. Wie sie betonen, gehe es bei den Einschränkungen für Kleingärten um Schutzmaßnahmen für das öffentliche Trinkwassernetz – nicht um Mangel. Die Stadt arbeite eng mit den betroffenen Gärtnern zusammen, um vorübergehende Lösungen zu finden und eine dauerhafte, rechtlich einwandfreie Regelung zu entwickeln.
Gleichzeitig plant der Versorger Projekte zur Stärkung der Infrastruktur. Dazu gehören die Erschließung neuer Wasserquellen sowie die Wiederinbetriebnahme bestehender Brunnen. Zudem soll die Gemeinde ihre Satzungen überarbeiten, um mehr Klarheit für die Bürger zu schaffen – ohne dass Gebührenerhöhungen vorgesehen sind.
Die Versorgung mit Wasser, Strom und Abwasser bleibt für die Kommune Priorität. Mit der Überprüfung und den Modernisierungen soll die zuverlässige Bereitstellung auch für die Zukunft gesichert werden. Die Einwohner können während des gesamten Prozesses weiterhin mit sicherem Trinkwasser rechnen.
