18 March 2026, 00:28

Demokratiewoche 2024 macht Politik für Jugendliche in Baden-Württemberg erlebbar

Ein Blatt Papier mit einer Zeichnung einer vielfältigen Gruppe von Menschen, einige sitzen und einige stehen, betitelt mit "Die demokratische Plattform."

Demokratiewoche 2024 macht Politik für Jugendliche in Baden-Württemberg erlebbar

Demokratiewoche 2024 brachte politische Bildung lebendig in die Klassenzimmer Baden-Württembergs

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Während der Demokratiewoche 2024 erlebten Schülerinnen und Schüler im gesamten Land politische Bildung auf anschauliche Weise. In Workshops, Spielen und Diskussionen setzten sich junge Menschen praktisch mit der Funktionsweise der Demokratie auseinander. Eine Veranstaltung der Fachstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung (SKJB) führte 15- bis 16-Jährige der Ludwig-Dürr-Schule in interaktiven Formaten an Themen wie politische Mitgestaltung und bürgerschaftliches Engagement heran.

Im Mittelpunkt des Workshops "Deine Stimme, dein Land" standen die Aufgaben des Landtages, die Rolle der Parteien und die Mechanismen von Wahlsystemen. Die Jugendlichen analysierten, wie Wahlen ablaufen und wo sie seriöse Informationen über Kandidatinnen und Kandidaten finden. Neben Gesprächsrunden spielten sie "Quararo", ein Planspiel, in dem sie selbst Regeln entwarfen und darüber abstimmten. Dies löste lebhafte Debatten über Gerechtigkeit, Meinungsfreiheit, Minderheitenrechte und Rechtsstaatlichkeit aus.

Ein weiterer Höhepunkt war die Simulation eines Jugendparlaments, bei dem die Teilnehmenden strukturierte Debatten führten. Bei "Pizza & Politik" ging es dagegen locker zu: Hier tauschten sich die Schülerinnen und Schüler bei Essen mit Gästen über lokale Themen aus. Viele empfanden die Angebote als unterhaltsam und anregend – einige wünschten sich sogar noch mutigere Themen, um die Diskussionen zu vertiefen.

Wie viele Schulen sich insgesamt an der Demokratiewoche beteiligten, blieb unklar, da offizielle Zahlen nicht vorlagen. Doch das Programm aus Spielen, Gesprächen und realitätsnahen Simulationen vermittelte den Jugendlichen ein direktes Erleben demokratischer Entscheidungsprozesse.

Die Veranstaltungen hinterließen bei den Teilnehmenden ein größeres Verständnis für Demokratie und den Wunsch nach weiterem Austausch. Formate wie "Quararo" oder das Jugendparlament zeigten, wie junge Menschen aktiv Diskussionen über gesellschaftliche Belange mitgestalten können. Die Organisatorinnen und Organisatoren zeigten sich beeindruckt von der Begeisterung und regten an, solche interaktiven Ansätze künftig fest in der politischen Bildung zu verankern.

Quelle