Feuerwehr im Landkreis Esslingen mit Rekordjahr: Über 10.000 Einsätze 2024
Darko CarstenFeuerwehr im Landkreis Esslingen mit Rekordjahr: Über 10.000 Einsätze 2024
Ein ereignisreiches Jahr für die Feuerwehr im Landkreis Esslingen: Über 10.000 Einsätze in 2024
Der Landkreis Esslingen verzeichnete 2024 ein besonders arbeitsintensives Jahr für seine Feuerwehrkräfte. Die Rettungsteams rückten zu mehr als 10.000 Einsätzen aus – 500 mehr als im Vorjahr. Zu den wichtigsten Entwicklungen zählten die Inbetriebnahme eines neuen Leitstellengebäudes sowie zusätzliche Fördermittel für überregionale Einsatzfahrzeuge.
Das Jahr begann mit der traditionellen Jahresversammlung des Feuerwehrverbandes Landkreis Esslingen und der Kreisfeuerwehrkommandeure am 28. März in Altbach. Im Mittelpunkt standen die Einsatzvorbereitung und die Ressourcenplanung für die kommenden Monate.
Bis Juli hatten sich 24 Mannschaften aus dem gesamten Landkreis in Bissingen an der Teck das Feuerwehrleistungsabzeichen verdient. Bei der Veranstaltung wurden zudem langjährige Ausbilder geehrt, darunter einige mit 10 oder sogar 20 Jahren Erfahrung in der Schulung von Einsatzkräften.
Starkregen im Juni führte zu einem deutlichen Anstieg der Alarmierungen und trieb die Gesamtzahl der Einsätze 2024 auf über 10.000 – ein Plus von 500 gegenüber 2023. Die Integrierte Leitstelle des Landkreises bearbeitete insgesamt 370.000 Anrufe, darunter Notrufe, eCall-Meldungen und Hinweise über die Lebensretter-App.
Gegen Jahresende wurde das neue Gefahrenabwehrzentrum offiziell in Betrieb genommen. Gleichzeitig bewilligte der Ausschuss für Technik und Umwelt des Kreistags 200.000 Euro für Fahrzeuge, die überregionale Einsätze unterstützen sollen. Die Behörden riefen die Kommunen zudem dazu auf, den Hochwasserschutz zu verstärken.
Die überarbeitete ZFeuVwV (Zuschussverordnung Feuerwehr) trat am 1. Januar 2025 in Kraft und legt neue Richtlinien für die finanzielle Förderung der Feuerwehren fest.
Die Einsatzkräfte im Landkreis Esslingen hatten 2024 besonders viel zu tun – nicht zuletzt wegen extremer Wetterlagen. Mit neuen Fördermitteln, moderner Infrastruktur und Auszeichnungen für engagierte Ausbilder wurden die Weichen für die Zukunft gestellt. Die aktualisierte Verordnung schafft nun klare Rahmenbedingungen für die finanzielle Unterstützung ab 2025.






