28 April 2026, 20:47

Freiburger Wirtschaft kämpft gegen die umstrittene Verpackungssteuer der Stadt

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Stadtstraße und hält Schilder und Plakate hoch, mit Bäumen, Glasgebäuden und Fahrzeugen im Hintergrund.

Freiburger Wirtschaft kämpft gegen die umstrittene Verpackungssteuer der Stadt

Wirtschaftsverbände in Freiburg wehren sich massiv gegen die Verpackungssteuer der Stadt

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Der Verband Badischer Unternehmen und Verbände (VBU) fordert die sofortige Abschaffung der Abgabe und warnt vor einer wachsenden finanziellen Belastung für lokale Betriebe. Restaurants, Caterer und Lieferdienste berichten, dass die Steuer ihre Geschäfte bereits schwer beeinträchtigt.

Die Abgabe hat Unternehmen mit unerwarteten Kosten konfrontiert, die sich bei Einzelveranstaltungen oft auf mehrere hundert Euro belaufen. Einige Firmen melden, dass sie Aufträge verloren haben oder Kunden in benachbarte Regionen abwandern, wo die Steuer nicht gilt. In manchen Betrieben gab es bereits Entlassungen, und weitere Stellenstreichungen stehen bevor.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) hatte bereits früher auf die Schwierigkeiten von Gastronomen hingewiesen, sich an die neuen Regelungen anzupassen. Kritiker halten vorgeschlagene Alternativen wie Mehrwegsysteme für den täglichen Betrieb für unpraktikabel. Die Unternehmen bestehen darauf, dass die geplante Überprüfung der Steuer durch die Stadt im Herbst zu spät kommt, und fordern schnellere politische Lösungen.

Nun haben sich auch Handelsverbände der Kritik angeschlossen und betonen, dass die Steuer die Freiburger Gastronomie unzumutbar belastet. Der VBU drängt auf eine umgehende Streichung der Abgabe, während die Betriebe unter steigendem finanziellen Druck und betrieblichen Störungen leiden. Da bereits Arbeitsplätze abgebaut wurden und weitere Kürzungen drohen, werden die Folgen der Steuer immer deutlicher. Die verzögerte Prüfung durch die Stadtverwaltung hat wenig dazu beigetragen, die Ängste der betroffenen Unternehmen zu lindern.

Quelle