Gewerkschaft warnt vor zunehmenden Angriffen auf Düsseldorfer Wahlkämpfer
Carolina LangeGewerkschaft warnt vor zunehmenden Angriffen auf Düsseldorfer Wahlkämpfer
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt vor einer Zunahme von Angriffen auf lokale Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer im Vorfeld der Landtagswahlen in Düsseldorf. GdP-Vorsitzender Jochen Kopelke verweist auf eine steigende Feindseligkeit, Drohungen und körperliche Übergriffe gegen politische Aktivistinnen und Aktivisten. Er führt diesen Trend auf eine zunehmende Verrohnung der politischen Debatte zurück.
Kopelke bezeichnete die Lage als gefährlich für die Demokratie. Er fordert die Parteien und Kandidatinnen und Kandidaten auf, durch enge Zusammenarbeit mit der regionalen Polizei gegenzusteuern. Besonders wichtig sei eine frühzeitige Abstimmung über Sicherheitsmaßnahmen, betonte er.
Um die Sicherheit zu erhöhen, empfiehlt er eine Kombination aus sichtbarer Polizeipräsenz und konsequenter Strafverfolgung. Zudem rät er zu klaren Schutzkonzepten für Veranstaltungen und Infostände. Lokale Parteien sollten mit den Sicherheitsbehörden zusammenarbeiten, um bessere Vorsorgemaßnahmen zu gewährleisten.
Die Warnung erfolgt vor dem Hintergrund steigender Spannungen im Vorfeld der Düsseldorfer Wahlen. Kopelkes Vorschläge zielen darauf ab, Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer vor weiteren Angriffen zu schützen. Sein Appell zur Zusammenarbeit unterstreicht die Dringlichkeit, der wachsenden Bedrohung entgegenzutreten.
