10 April 2026, 18:23

Goslar testet Tempo 30 in zwei Straßen – mehr Sicherheit für den Stadtteil Ohlhof

Vorsicht Geschwindigkeitsbegrenzungsschild an der Seite einer Straße mit einer Wand, Gras, Wasser, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Goslar testet Tempo 30 in zwei Straßen – mehr Sicherheit für den Stadtteil Ohlhof

Goslar führt sechsmonatige Testphase für Tempo 30 in der Ohlhofbreite und Kurt-Schumacher-Allee ein

Ab dem 9. April wird in Goslar ein halbes Jahr lang eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h in der Ohlhofbreite und der Kurt-Schumacher-Allee erprobt. Das Pilotprojekt soll die Verkehrssicherheit und die Lebensqualität im Stadtteil Ohlhof verbessern. Die Maßnahme stößt auf breite Unterstützung bei Anwohnern und lokalen Verantwortlichen.

In der Testzone gilt die Regel "rechts vor links", sodass Autofahrer Fahrzeuge von rechts kommend vorbeilassen müssen. Während der Erprobungsphase sind keine Geschwindigkeitskontrollen durch Kameras oder Polizeikontrollen vorgesehen.

Das Vorhaben wird bereits von 238 Ohlhofer Bürgern unterstützt, die eine Petition für Verkehrberuhigung unterzeichneten. Sowohl der lokale Nachbarschaftsverein Ohlhof als auch der Stadtrat von Goslar haben die Initiative gebilligt.

Die Stadt wird die Wirksamkeit der Zone durch regelmäßige Verkehrsuntersuchungen überwachen. Ziel ist es, die durchschnittliche Geschwindigkeit auf ein V85-Niveau von 36 km/h zu senken – das bedeutet, dass nicht mehr als 15 Prozent der Fahrer schneller fahren dürfen. Bei Erfolg könnte die Tempo-30-Zone dauerhaft eingeführt werden.

Die Testphase beginnt am 9. April und läuft sechs Monate. Die in diesem Zeitraum gesammelten Daten entscheiden darüber, ob die niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzung beibehalten wird. Ausschlaggebend ist, ob die Zone ihre Ziele in puncto Sicherheit und Verkehrsfluss erreicht.

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