Großrazzia auf Baustellen: Zoll prüft 266 Beschäftigte auf Mindestlohn und Schwarzarbeit
Xaver Dussen vanGroßrazzia auf Baustellen: Zoll prüft 266 Beschäftigte auf Mindestlohn und Schwarzarbeit
Zollbeamte haben groß angelegte Kontrollen auf Baustellen in vier Regionen durchgeführt. Die Hauptzollamt Ulm leitete die Aktion, bei der 266 Beschäftigte an 16 verschiedenen Standorten überprüft wurden. Die Ermittler bezeichneten die Kontrollen als Routinemaßnahmen, die nicht auf konkrete Vorwürfe zurückgingen.
An der Operation beteiligten sich insgesamt 70 Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS). Sie untersuchten Baustellen unterschiedlicher Größe, darunter Sanierungs- und Abrissprojekte. Nähere Angaben zu den Arbeitnehmern oder den Standorten wurden nicht veröffentlicht.
Das Team prüfte die Geschäftsunterlagen von 12 Arbeitgebern. Im Rahmen der weiteren Auswertung könnten noch zusätzliche Dokumente angefordert werden. Bisher wurden 41 mögliche Verstöße festgestellt, darunter Verstöße gegen den Mindestlohn, Scheinselbstständigkeit und Schwarzarbeit.
Weitere Vorwürfe betreffen die illegale Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte sowie Meldepflichtverstöße. Die endgültigen Ergebnisse werden jedoch erst in einigen Tagen erwartet. Die Kontrollen dauern an, während die erhobenen Daten ausgewertet werden.
Die Aktion steht unter der Leitung des Hauptzollamts Ulm; Hagen Kohlmann fungiert als Pressesprecher. Für weitere Informationen kann sich die Öffentlichkeit per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter +49 731 9648-10009 wenden. Ob weitere Maßnahmen erforderlich sind, wird sich aus dem Ergebnis der Kontrollen ergeben.






