Großübung in Bad Schwalbach: Katastrophenschutz testet Einsatzkräfte bei Chemieunfall-Szenario
Darko CarstenGroßübung in Bad Schwalbach: Katastrophenschutz testet Einsatzkräfte bei Chemieunfall-Szenario
Großangelegte Notfallübung am Donnerstag in Bad Schwalbach
Am Donnerstag findet in Bad Schwalbach eine groß angelegte Katastrophenschutzübung statt. Dabei wird getestet, wie gut Einsatzkräfte einen simulierten Verkehrsunfall mit gefährlichen Stoffen bewältigen. Über 350 Rettungskräfte nehmen an der Übung teil, die von 9:00 Uhr bis etwa 12:30 Uhr dauert.
Das Szenario sieht einen Unfall mit mehreren Verletzten und dem Austritt einer gefährlichen Substanz vor. Um die Übung realistischer zu gestalten, wird farbiger Rauch eingesetzt. Im Mittelpunkt steht die Überprüfung der Einsatzbereitschaft der Rettungskräfte sowie der Zusammenarbeit verschiedener Dienste unter Druck.
Das Übungsgebiet konzentriert sich auf den Bereich der Alte Bäderstraße in der Nähe des Gewerbegebiets Ober der Hardt. Obwohl öffentliche Straßen nicht gesperrt werden, sollten Autofahrer während der Übung die Umfahrung um das Gewerbegebiet meiden. Anwohner in der Nähe müssen mit einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen rechnen – insbesondere zwischen dem Gewerbegebiet und der ehemaligen Taunus-Kaserne in Heidenrod-Kemel sowie in Richtung der Kreisverwaltungsbehörden in Bad Schwalbach.
Veranstaltet wird die Übung vom Rheingau-Taunus-Kreis, um die Reaktionszeiten und das Zusammenspiel von Feuerwehr, Rettungsdiensten und anderen Einsatzkräften zu verbessern.
Gegen Mittag endet die Übung, und alle Beteiligten werden ihre Leistung auswerten. Danach normalisiert sich der Verkehr und der Alltag in der Region wieder. Die Behörden weisen darauf hin, dass der farbige Rauch und die Präsenz der Einsatzkräfte Teil der geplanten Simulation sind.






