25 April 2026, 22:21

Heidenheims 2:0 gegen St. Pauli: Ein Tor für Cinja und die Hoffnung auf Stammzellspender

Ein Fußballspieler in einem schwarz-weißen gestreiften Trikot lächelt, während er ein Tor feiert, mit einem unscharfen Hintergrund.

Heidenheims 2:0 gegen St. Pauli: Ein Tor für Cinja und die Hoffnung auf Stammzellspender

Heidenheim sichert wichtigen 2:0-Sieg gegen den FC St. Pauli und hält sich die geringe Hoffnung auf den Bundesliga-Erhalt

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Mit dem entscheidenden 2:0 gegen den FC St. Pauli bewahrte der 1. FC Heidenheim seine minimalen Chancen auf den Klassenerhalt in der Bundesliga. Doch das Spiel wurde auch zur Bühne für eine berührende Geschichte: Mittelfeldspieler Eren Dinkçi widmete sein Tor seiner Freundin Cinja, die an Leukämie erkrankt ist. Ihre gemeinsame Kampagne zur Registrierung von Stammzellspendern stieß bei den Fans auf überwältigende Resonanz.

Dinkçis Treffer in der 61. Minute besiegelte den wichtigen Sieg für Heidenheim. Nach dem Tor deutete er in Richtung Tribüne, wo ein Transparent mit der Aufschrift "Cinja, wir kämpfen für dich" zu sehen war. Der 22-Jährige erklärte später, das Tor sei für sie gewesen – in der Hoffnung, ihr während der Behandlung Kraft zu geben.

Der Verein hatte sich mit der DKMS, einer Organisation zur Bekämpfung von Blutkrebs, zusammengetan, um Fans zur Spendenregistrierung zu motivieren. Rund um das Spiel gegen Freiburg ließen sich 688 Menschen als potenzielle Stammzellspender eintragen. Dinkçi und Cinja betonten stets, dass es bei der Aktion nie um Publicity ging – sondern einzig darum, für sie und andere Betroffene einen passenden Spender zu finden.

Trainer Frank Schmidt lobte sowohl die Leistung als auch das Engagement der Mannschaft. Er nannte Dinkçis Tor "emotional sehr bewegend" und hob hervor, wie die Aktion Aufmerksamkeit für das Thema geschaffen habe. Trotz des letzten Tabellenplatzes in der Bundesliga verschob der Sieg die drohende Relegation zumindest um eine weitere Woche.

Da Cinja möglicherweise eine Stammzelltransplantation benötigt, berührte ihre Geschichte viele Menschen tief. Fans, Spieler und sogar Gegner zeigten Solidarität – aus einem Fußballspiel wurde so ein Moment der Verbundenheit.

Der Sieg verschaffte Heidenheim kurzfristig Luft im Abstiegskampf. Noch wichtiger aber: Die Kampagne setzte konkrete Impulse – Hunderte ließen sich als Spender registrieren. Für Dinkçi und Cinja bedeutet die Welle der Unterstützung Hoffnung über den Platz hinaus. Ihr Kampf geht weiter – sowohl auf dem Rasen als auch bei der Suche nach einem lebensrettenden Match.

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