Iraker in U-Haft: Tausende Euro Falschgeld in Deutschland verbreitet
Marijan MangoldIraker in U-Haft: Tausende Euro Falschgeld in Deutschland verbreitet
Ein 42-jähriger Iraker sitzt wegen des Verdachts auf großangelegten Geldfälschungsbetrug in Untersuchungshaft. Die Behörden nahmen den Mann am 4. Juni 2025 fest, nachdem er mutmaßlich tausende Euro in Falschgeld in ganz Deutschland in Umlauf gebracht haben soll.
Der Beschuldigte bereitete die Aktion spätestens Anfang 2025 vor. Er investierte mehrere tausend Euro in einen Hochleistungsdrucker, Spezialpapier, Druckfarben und Schneidewerkzeuge. In einer versteckten Werkstatt in seiner Garage in Norddeutschland stellte er die Falschgelder her, testete und druckte dort gefälschte 20- und 50-Euro-Scheine.
Am 16. Mai und 4. Juni 2025 übergab er insgesamt 13.550 Euro in Falschgeld. Die Polizei nahm ihn während der zweiten Übergabe auf der Gottlieb-Daimler-Brücke in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) fest. Die Staatsanwaltschaft Mannheim und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mit Sitz in Heidelberg leiten die laufenden Ermittlungen.
Nach seiner Festnahme wurde der Beschuldigte dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Mannheim vorgeführt. Ein Haftbefehl wurde erlassen und sofort vollstreckt, woraufhin er in eine Justizvollzugsanstalt überstellt wurde. Der Mann bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden gehen davon aus, dass er plante, Anfang 2026 über Online-Plattformen weiteres Falschgeld zu verbreiten. Im Mittelpunkt des Falls stehen Vorwürfe der gewerbsmäßigen Geldfälschung zur Bereicherung.






