Jens Opitz: Vom Autohandel zur Versicherungsbranche – eine außergewöhnliche Karriere
Marijan MangoldJens Opitz: Vom Autohandel zur Versicherungsbranche – eine außergewöhnliche Karriere
Jens Opitz blickt auf eine lange und vielseitige Karriere in der Automobil- und Versicherungsbranche zurück. Seine Laufbahn begann in Autohäusern, später übernahm er Führungspositionen bei großen Assistance- und Versicherungsunternehmen. Seine Tätigkeit umfasste Notrufzentralen, Prozessautomatisierung und branchenweite Projekte.
1983 stieg Opitz in den Automobilhandel ein und arbeitete für VW-, Audi- und Porsche-Vertragshändler. Sechs Jahre später wechselte er zur ADAC-Zentrale in München, wo er bis 1995 globale Notrufe koordinierte.
1995 ging er zu Mercur Assistance, wo er zunächst das Servicenetzwerk leitete, bevor er die Verantwortung für die Notrufzentrale übernahm. Unter seiner Führung entwickelte sich das Unternehmen zum größten Assistance-Anbieter Deutschlands.
2001 wechselte Opitz zur Konzernzentrale der Allianz Versicherungs-AG. Dort arbeitete er als Business Analyst und leitete als Black-Belt-Manager Six-Sigma-Projekte. Zudem trieb er die Automatisierung von Autoglas-Schadensfällen voran und entwickelte spezielle Prüfverfahren.
In jüngerer Zeit verantwortete er sechs Jahre lang den After-Sales-Bereich im Ersatzteilvertrieb. Zu seinen Aufgaben zählte die Leitung des SPN-Projekts, das das neue KV-Cloud-System einführte. Darüber hinaus vertrat er die Allianz in branchenweiten Arbeitsgruppen und fungiert seit 2024 als Hauptgutachter im Austausch mit der DEKRA.
Rückblickend betonte Opitz, dass seine Karriere ohne den Einfluss seines ehemaligen Kollegen Robert Seyfferth möglicherweise einen anderen Verlauf genommen hätte.
Opitz’ Werdegang umfasst Stationen im Autohandel, in der Notfallhilfe und in der Optimierung von Versicherungsprozessen. Seine Rollen reichten von operativer Führung über Projektmanagement bis hin zur Branchenvertretung. Seine Arbeit hat die Automobil-Assistance und die Schadensabwicklung in Deutschland nachhaltig geprägt.






