Königin Silvia diskutiert in Berlin über dringende Kinderschutz-Maßnahmen
Marijan MangoldKönigin Silvia diskutiert in Berlin über dringende Kinderschutz-Maßnahmen
Königin Silvia von Schweden hält sich heute in Berlin auf, um an einer Podiumsdiskussion zum Thema Kinderschutz teilzunehmen. Die 82-jährige Monarchin, die seit 1976 regiert, trifft im Hotel Adlon auf Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung. Ziel der Veranstaltung ist es, zentrale Maßnahmen und Verantwortlichkeiten zu benennen, die notwendig sind, um den Schutz von Kindern in Deutschland zu stärken.
Die Diskussion wird von der World Childhood Foundation Deutschland (WCFD) organisiert, einer Stiftung, die Königin Silvia 1999 ins Leben gerufen hat. Sie knüpft an die Ergebnisse des Round Table 2024 an, der zuvor im Schloss Bellevue stattfand, und setzt die Bemühungen fort, sich mit Fragen der Kindersicherheit auseinanderzusetzen.
An der Runde nehmen Vertreter aus Politik, Justiz und anderen gesellschaftlichen Bereichen teil. Kerstin Claus, die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), wirkt bei der Koordination mit. Auch Elke Büdenbender, die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, unterstützt die Initiative.
Die Podiumsdiskussion beginnt mittags. Im Mittelpunkt steht die Erarbeitung konkreter Schritte, um den Kinderschutz in ganz Deutschland zu verbessern.
Die Veranstaltung bringt prominente Persönlichkeiten und Expertinnen zusammen, um drängende Herausforderungen im Bereich des Kindeswohls anzugehen. Die Ergebnisse der Gespräche könnten künftige politische Weichenstellungen und Maßnahmen in Deutschland prägen. Sie spiegeln die gemeinsamen Anstrengungen von Regierung, Interessensverbänden und internationalen Partnern wider.






