Lebenslange Haft für brutalen Mord an E-Scooter-Fahrerin in Baden-Württemberg
Darko CarstenMord an einer Frau auf einem Waldweg: Lebenslänglich für 47-Jährigen in Stuttgart - Lebenslange Haft für brutalen Mord an E-Scooter-Fahrerin in Baden-Württemberg
Ein 47-jähriger Mann ist wegen des Mordes an einer Frau in Baden-Württemberg zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die Tat ereignete sich im Februar 2025 an einem Waldweg, wo das Opfer während einer Fahrt mit ihrem E-Scooter angegriffen wurde. Das Gericht stützte sich auf Indizienbeweise, darunter Handy-Daten, um das Urteil zu fällen.
Die Getötete, eine zweifache Mutter, starb durch massive Gewalteinwirkung auf den Hals. Ihr Leichnam blieb drei Monate lang unentdeckt, bevor er in einem bewaldeten Gebiet gefunden wurde. Die Ermittler rekonstruierten die Bewegungen des Angeklagten über sein Mobiltelefon und konnten ihn so zur Tatzeit am Tatort nachweisen.
Laut Gericht hatte der Täter die Frau überfallen, als sie mit ihrem E-Scooter unterwegs war. Neben der lebenslangen Haftstrafe wurde er zur Zahlung von 10.000 Euro Schmerzensgeld an die Kinder des Opfers verurteilt. Zudem müssen die Kosten für die Beerdigung und die Überführung des Leichnams in die Mongolei übernommen werden.
Aus der Region wurden bisher keine öffentlichen Proteste oder Berufungen gegen das Urteil gemeldet.
Mit der Verurteilung ist das Verfahren offiziell abgeschlossen, der Angeklagte muss eine lebenslange Haftstrafe antreten. Den Angehörigen des Opfers wurde eine finanzielle Entschädigung zugesprochen, die sowohl immateriellen als auch praktischen Schaden abdeckt. Das Urteil basiert auf einem Prozess, in dem digitale Beweismittel eine zentrale Rolle für die Schuldfeststellung spielten.






