Luxusgüter-Schmuggel nach Russland: Zwei Frauen unter Verdacht am Stuttgarter Flughafen
Marijan MangoldLuxusgüter-Schmuggel nach Russland: Zwei Frauen unter Verdacht am Stuttgarter Flughafen
Zwei Frauen unter Verdacht: Luxusgüter-Schmuggel nach Russland
Zollbeamte am Flughafen Stuttgart kontrollierten die beiden Frauen vor ihrem Abflug. Dabei stellten die Beamten hochwertige Waren fest, die den EU-Exportgrenzwert von 300 Euro pro Stück für Sendungen nach Russland überschritten. Wie sich herausstellte, hatten die Frauen zuvor bereits sieben große Pakete nach Russland verschickt – eines davon, das in Leipzig abgefangen wurde, enthielt Güter im Wert von 12.000 Euro.
Sämtliche Gegenstände in ihrem Besitz, einschließlich der bereits versandten Pakete, wurden beschlagnahmt. Die Beschuldigten willigten später ein, eine Sicherheitsleistung in Höhe von 105.000 Euro zu hinterlegen, um die zu erwartende Strafe abudecken.
Der Fall steht im Zusammenhang mit einem Beschluss des Europäischen Rates, der den Export von Luxusgütern nach Russland oberhalb der 300-Euro-Grenze verboten hat. Die Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Stuttgart, das auch nähere Auskünfte erteilen kann.
Die Untersuchungen dauern an, während die Behörden das volle Ausmaß der mutmaßlichen Verstöße prüfen. Die beschlagnahmten Waren und die hohe Kaution unterstreichen die Schwere des Falls. Für weitere Informationen steht die Pressestelle des Zollfahndungsamts Stuttgart zur Verfügung.






