Marx-Engels-Forum bleibt bis 2027 gesperrt – was sich in Berlin-Mitte verändert
Xaver Dussen vanMarx-Engels-Forum bleibt bis 2027 gesperrt – was sich in Berlin-Mitte verändert
Marx-Engels-Forum in Berlin-Mitte bleibt bis Ende 2027 gesperrt
Die umfangreichen Umgestaltungsarbeiten am Marx-Engels-Forum in Berlin-Mitte ziehen sich bis spät in das Jahr 2027 hin. Das Projekt, das derzeit in vollem Gange ist, wird das Areal rund um den Fernsehturm, die Marienkirche und das Rote Rathaus neu prägen. Die Bauarbeiten begannen im Juni 2021, und laut Angaben der Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr verlaufen sie planmäßig.
In der ersten Phase entsteht ein barrierefreier öffentlicher Raum entlang der Spree. Dazu gehören Treppen, Rampen, Baumflächungen sowie ein Wasserspiel, die gemeinsam eine 2.300 Quadratmeter große Begegnungszone bilden sollen. Die Erdarbeiten für diese Elemente sind abgeschlossen, wobei Arbeiter historische Kellerwände und Fundamente dokumentiert haben, die während der Bauarbeiten freigelegt wurden. Die Arbeiten an der Unterkonstruktion für die Treppen dauern noch an; weitere Fortschritte werden bis Mai erwartet.
Die Vorbereitungen für ein 650 Quadratmeter großes Regenrückhaltebecken im Abschnitt der Spandauer Straße fanden über den Winter statt. Die zweite Phase des Projekts widmet sich der Neugestaltung des Rathausforums und schafft so eine bessere Verbindung zwischen den zentralen Wahrzeichen wie dem Fernsehturm, der Marienkirche, dem Roten Rathaus und der Spree. Die gesamte Umgestaltung umfasst eine Fläche von 7,2 Hektar und verwandelt das Forum in ein modernes Rathaus- und Marx-Engels-Forum.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 34 Millionen Euro. Noch in diesem Sommer soll der Bau eines Spielbereichs entlang der Rathausstraße beginnen – ein weiterer Schritt zur Belebung des Viertels.
Bis Ende 2027 bleibt das Marx-Engels-Forum für die Öffentlichkeit gesperrt. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Standort über eine verbesserte Barrierefreiheit, mehr Grünflächen und eine bessere Anbindung an die umliegenden Sehenswürdigkeiten verfügen. Die Investition von 34 Millionen Euro zielt darauf ab, im historischen Zentrum Berlins einen funktionaleren und einladenderen öffentlichen Raum zu schaffen.






