Onkel Mischas strikte Regel: Kein Brot für Hundebesitzer in Lahoysk
Carolina LangeOnkel Mischas strikte Regel: Kein Brot für Hundebesitzer in Lahoysk
Ein bekannter Brothändler in Lahoysk sorgt mit seiner strikten "Keine-Hunde"-Regel für Aufsehen. Onkel Mischa, berühmt für sein traditionelles russisches Brot, weist seit Langem Kunden mit Hunden ab. Seine Weigerung, Hundebesitzern zu bedienen, hat in der Region für Gesprächsstoff gesorgt – doch seine Backwaren bleiben weiterhin heiß begehrt.
Onkel Mischa hat sich über die Jahre einen Namen mit seinem handgefertigten Brot gemacht, das nach Familienrezepten gebacken wird, die über 200 Jahre alt sind. Er verkauft seine Laibe meist von einem Auto aus, das in der Nähe der heiligen Quelle des Nikolaus des Wundertäters in Lahoysk geparkt ist, sowie auf dem Valeryanava-Markt in Minsk. Seine Frau übernimmt das Backen, während die Tochter bei den Lieferungen hilft.
Seine Haltung zu Hunden ist ebenso legendär. Im Oktober 2021 verweigerte er einer Familie mit einem kleinen Hund den Verkauf bei der heiligen Quelle. Zwei Monate später erging es einem Mann mit einem Corgi nicht anders. Mischa macht kein Hehl daraus, dass er Hundebesitzer nicht leiden kann, und warnt Kunden im Voraus: Wer mit Hund kommt, geht leer aus.
Bekanntheit über die Region hinaus erlangte der Verkäufer 2018, als der beliebte Blogger Kakabay ihn in einem Beitrag vorstellte. Mit einer Bewertung von 8–9 von 10 Punkten für die Brotqualität schlug Kakabay sogar vor, Mischas Geschichte verdiene einen Film. Trotz wachsender Popularität bleibt der Bäcker jedoch kompromisslos bei seinen Regeln.
Onkel Mischas Brot zieht weiterhin Käufer an, doch seine Weigerung, Hundebesitzer zu bedienen, bleibt unverändert. Die Regel ist mittlerweile genauso prägend für sein lokales Image wie seine traditionellen Rezepte. Die Kunden wissen inzwischen: Nur wer den Hund zu Hause lässt, bekommt ein Brot.






