27 April 2026, 00:30

Radwegkirche St. Petri in Tiefenort feiert Saisonstart mit Musik und Rastplatz-Charme

Gruppe von Menschen, die vor dem Reichstaggebäude in Berlin, Deutschland, Fahrräder fahren.

Radwegkirche St. Petri in Tiefenort feiert Saisonstart mit Musik und Rastplatz-Charme

Der Werra-Radweg – eine der malerischsten Flussradrouten Deutschlands – erstreckt sich über 300 Kilometer von der Rhön bis nach Hann. Münden. Unterwegs können Radfahrer nun an einem ganz besonderen Rastplatz haltmachen: die St.-Petri-Kirche in Tiefenort, die erste und einzige "Radwegkirche" im Wartburgkreis.

Die Idee, eine Kirche als Ruhestätte für Reisende anzubieten, nahm 2019 Gestalt an, als St. Petri zur "Offenen Kirche" erklärt wurde. Offiziell eröffnet wurde sie am 4. Juli 2021 als Radwegkirche und reiht sich damit in ein wachsendes Netz von mittlerweile über 350 ähnlichen Kirchen in ganz Deutschland ein. Jährlich, von Ostern bis in den Herbst hinein, laden diese Kirchen Radfahrer ein, die eine stille Pause suchen.

St. Petri hat sich zu einem beliebten Ziel entwickelt und zieht jährlich rund 1.700 Besucher an. Hier können Reisende innehalten, sich mit einem kühlen Getränk stärken und in ruhiger Atmosphäre neue Kraft schöpfen. Die direkte Lage der Kirche am Werra-Radweg macht sie zu einem idealen Rastpunkt für alle, die die Route erkunden.

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Die 7. Radwegsaison in St. Petri beginnt am Sonntag, dem 3. Mai 2026, um 17:00 Uhr. Ein Open-Air-Konzert der Urnshäuser Musikanten unter der Leitung von Mario Wiese wird den Auftakt mit beschwingter Blaskapellenmusik feiern.

Die Radwegkirche in Tiefenort bietet Raum für körperliche und seelische Erfrischung. Als Teil eines bundesweiten Netzwerks bleibt sie eine herzliche Anlaufstelle an einer der beliebtesten Radrouten Deutschlands. Die Saisoneröffnung 2026 wird diese Tradition mit Musik und Gemeinschaftsgeist würdigen.

Quelle