Russisch-deutsche Kultur lebt online trotz Pandemie weiter
Im Jahr 2020 brachte die Coronavirus-Pandemie viele öffentliche und kulturelle Aktivitäten zum Erliegen. Dennoch startete der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland eine Online-Veranstaltungsserie, um die russisch-deutsche Kultur in den Fokus zu rücken. Das Programm umfasste Lesungen, Vorträge und Gespräche mit Künstlern und Intellektuellen aus der Gemeinschaft.
Die Reihe begann am 13. Oktober 2020 mit einem Vortrag von Tatjana Schmalz, einer Doktorandin der Europa-Universität Viadrina. Sie sprach über die zeitgenössische russisch-deutsche Literatur und eröffnete damit die Veranstaltungsserie.
Im November und Dezember 2020 folgten weitere Termine, bei denen das Publikum online mit Schriftstellern, Wissenschaftlern und Kulturpersönlichkeiten ins Gespräch kam. Die Veranstaltungen sollten die Zuschauer einbinden und die wachsende Bedeutung russisch-deutscher Künstler in verschiedenen Bereichen aufzeigen.
Die Initiative entsteht in Zusammenarbeit mehrerer Organisationen und wird zudem vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. Bereits jetzt sind Pläne für eine Fortsetzung der Reihe im Jahr 2021 mit einem neuen Programm in Arbeit.
In den letzten Jahren hat die russisch-deutsche Kultur in Deutschland an Sichtbarkeit gewonnen. Die Zahl der Künstler und Kulturschaffenden mit diesem Hintergrund steigt, und ihre Arbeit entwickelt sich stetig weiter. Die Veranstaltungsserie bietet ihnen eine Plattform und hält gleichzeitig die Verbindung zum Publikum in schwierigen Zeiten aufrecht.






