Sabotageanschlag legt Zugverkehr bei Offenburg lahm – Ermittler suchen Täter
Marijan MangoldSabotageanschlag legt Zugverkehr bei Offenburg lahm – Ermittler suchen Täter
Sabotageakt stört Zugverkehr in der Nähe des Bahnhofs Offenburg
Am Abend des 19. September 2025 kam es in der Nähe des Bahnhofs Offenburg zu einem Sabotageakt, der den Zugverkehr beeinträchtigte. Unbekannte hatten eine Metallkabelabdeckung auf den Gleisen platziert, woraufhin ein Regionalzug damit kollidierte. Die Behörden haben Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.
Die Behinderung ereignete sich am südlichen Ende des Bahnhofs Offenburg. Gegen 20:45 Uhr fuhr ein Regionalzug in Richtung Basel gegen die Metallabdeckung. Durch den Aufprall entstand leichter Schaden an der Lokomotive, die Fahrgäste blieben jedoch unverletzt.
Die Bundespolizei stuft den Vorfall als gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr ein. Im Jahr 2024 waren in Deutschland keine vergleichbaren Zwischenfälle dieser Art gemeldet worden. Die Beamten bitten nun um Hinweise von Zeugen, die verdächtige Aktivitäten in der Nähe der Gleise beobachtet haben könnten.
Personen mit Informationen zu möglichen Tatverdächtigen werden aufgefordert, sich an die Bundespolizeidirektion in Offenburg zu wenden.
Der betroffene Zug erlitt nur leichte Schäden, und es gab keine Verletzten. Die Ermittler suchen weiterhin nach den Verantwortlichen, die die Behinderung verursacht haben. Der Fall wird von den Behörden weiterhin aktiv untersucht.






