10 May 2026, 18:19

Sachsen-Anhalt fordert Verlängerung des Spritrabatts für ländliche Regionen

Liniengraph, der die Treibstoffpreise in den Vereinigten Staaten zeigt, mit einer blauen Linie, die eine sinkende Preisentwicklung anzeigt, und einer grünen Linie, die eine steigende Preisentwicklung anzeigt.

Sachsen-Anhalt fordert Verlängerung des Spritrabatts für ländliche Regionen

Sachsens-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hat eine Verlängerung der Spritpreis-Rabattaktion gefordert und diese als „extrem wichtig“ für ländliche Regionen bezeichnet. Gleichzeitig verteidigte er die Ablehnung des vom Bundesrat zurückgewiesenen „Entlastungsbonus“ – dieser helfe zu wenigen Menschen und sei ineffektiv.

Schulze betonte, dass der Treibstoffrabatt für Sachsen-Anhalt unverzichtbar sei, insbesondere für Pendler, Pflegekräfte, Handwerker und Landwirte, die täglich weite Strecken zurücklegen müssten. Er schlug vor, die Dauer der Rabattaktion an die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten zu koppeln, um die Unterstützung so lange aufrechtzuerhalten, wie die Spritpreise hoch bleiben.

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Der Bundesrat hatte kürzlich den Entlastungsbonus blockiert – eine Entscheidung, die Schulze unterstützte. Das Konzept sei schlecht durchdacht und biete den meisten Bürgern keine spürbare Hilfe, so der Ministerpräsident. Gleichzeitig forderte er die Bundesregierung auf, die Länder künftig enger in die Planung finanzieller Entlastungsmaßnahmen einzubinden.

Schulze stellte klar, dass das Veto des Bundesrats nicht als persönlicher Angriff auf Bundeskanzler Friedrich Merz zu werten sei. Sowohl Bund als auch Länder verfolgten das gemeinsame Ziel, die finanzielle Belastung der Bürger zu verringern. Ein offizieller Antrag zur Verlängerung des Spritrabatts liegt nun dem Bundesrat zur Prüfung vor.

Die Debatte über finanzielle Entlastungen geht weiter: Sachsen-Anhalt setzt auf eine Verlängerung der Treibstoffsubventionen statt auf den abgelehnten Bonus. Schulz’ Vorschlag verknüpft die Zukunft des Rabatts mit der Lage im Nahen Osten, um ländliche Berufsgruppen mit hohen Fahrtkosten zu unterstützen. Der Bundesrat wird nun über den Verlängerungsantrag beraten.

Quelle