Streit um gesperrten Hauptplatz: MTV Wolfenbüttel wirft Stadt mangelnde Absprache vor
Darko CarstenStreit um gesperrten Hauptplatz: MTV Wolfenbüttel wirft Stadt mangelnde Absprache vor
MTV Wolfenbüttel wirft Stadtverwaltung vor, Hauptplatz im Meesche-Sportpark überraschend gesperrt zu haben
Der Verein MTV Wolfenbüttel hat der Stadtverwaltung vorgeworfen, den Hauptspielplatz im Meesche-Sportpark kurzfristig geschlossen zu haben. Die Sperrung störte die Vorbereitungen des Teams auf die anstehende Landesliga-Saison. Die Spieler mussten ihr erstes Training nach Adersheim verlegen.
Die Stadtverwaltung wies die Vorwürfe zurück und betonte, dass die Schließung nicht überraschend erfolgte. Laut Angaben der Behörden sei eine vier- bis fünfwöchige Ruhe- und Sanierungsphase für den stark beanspruchten Hauptplatz vorgeschrieben. Die Renovierungsarbeiten sollten ursprünglich am 8. Juni beginnen, verzögerten sich jedoch aufgrund unzuverlässiger Informationen seitens des Vereins.
Bereits im Mai hatte die Stadt die Sportvereine, darunter auch MTV Wolfenbüttel, um wichtige Termine gebeten, um Wartungsarbeiten zu planen. Vom Team sei jedoch keine endgültige Rückmeldung eingegangen. Trotz dieser Umstände bot die Stadt an, den Platz ab dem 14. Juli früher als geplant freizugeben – trotz logistischer Herausforderungen.
Die Verwaltung verwies zudem darauf, dass dem Verein alternative Plätze im Meesche-Sportpark sowie an der Halberstädter Straße zur Verfügung stünden. Dennoch musste MTV Wolfenbüttel Freundschaftsspiele absagen und Trainings verlegen, da der Hauptplatz nicht nutzbar war.
Die Schließung zwang den Verein, seine Pläne anzupassen. Die Stadt beharrt darauf, dass die Entscheidung nach den geltenden Verfahren erfolgte und ausreichend Ausweichmöglichkeiten bestanden. Das Team wird die Saisonvorbereitung nun unter den neuen Gegebenheiten bestreiten.
