18 March 2026, 16:19

Vier Städte testen barrierefreie Gehwege für mehr Komfort und Sicherheit

Fussg"angerweg mit Glasgel"ander, beleuchtet von Deckenl"ampen, mit einem Schild, umgeben von Geb"uden, B"umen, Pflanzen, Gras, einer Stra{\ss}e und einer Br"cke im Hintergrund.

Vier Städte testen barrierefreie Gehwege für mehr Komfort und Sicherheit

Vier Städte in Baden-Württemberg wurden ausgewählt, um neue Wege zur Verbesserung des Fußgängerraums zu erproben. Balingen, Heilbronn, Pforzheim und Stuttgart nehmen an der einjährigen Initiative "Freie Gehwege – Mehr Platz zum Laufen" teil. Das Projekt zielt darauf ab, häufige Hindernisse auf Fußwegen zu beseitigen und das Gehen für alle angenehmer zu gestalten.

Das Verkehrsministerium des Landes hat verstopfte Gehwege als wachsendes Problem identifiziert. Mülltonnen, Verkehrsschilder, parkende Autos oder Werbeflächen lassen oft kaum Platz für Fußgänger:innen, Kinderwagen oder Rollstühle. Verkehrsminister Winfried Hermann betonte, wie wichtig freie Wege sind, um sicheres und barrierefreies Gehen zu gewährleisten.

Die vier Modellkommunen wurden aufgrund ihrer unterschiedlichen Herausforderungen ausgewählt. Jede Stadt konzentriert sich auf zentrale Routen, darunter belebte Innenstädte, Schulwege und Bereiche, in denen es häufig zu Konflikten auf Gehwegen kommt. Im Laufe des kommenden Jahres werden sie den Zustand der Fußwege erfassen, Probleme digital dokumentieren und in lokalen Workshops Lösungen entwickeln.

Das Projekt wird von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) im Auftrag des Verkehrsministeriums geleitet. Fachliche Unterstützung kommt von der Bernard Gruppe und VIA. Bis Anfang 2027 sollen die Erkenntnisse in einem Praxisleitfaden zusammengefasst werden, der anderen Städten helfen soll, ihre Fußgängerinfrastruktur zu verbessern.

Die Initiative ist Teil der umfassenden Fußverkehrsstrategie Baden-Württembergs. Ziel ist es, dass bis 2030 die Hälfte aller Wege zu Fuß zurückgelegt wird. Künftig muss die Stadtplanung die Bedürfnisse von Fußgänger:innen von Anfang an berücksichtigen, um Engpässe zu vermeiden.

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Die Ergebnisse des Pilotprojekts werden beeinflussen, wie Städte in der gesamten Region ihre Gehwege gestalten. Ein abschließender Leitfaden, der bis 2027 erwartet wird, soll klare Empfehlungen für Kommunen bieten. Das Projekt ist ein Schritt hin zu sicherem, komfortablem und attraktivem Zu-Fuß-Gehen in Baden-Württemberg.

Quelle