Villingen-Schwenningen setzt auf SAP S/4HANA für effizientere Verwaltung
Carolina LangeVillingen-Schwenningen setzt auf SAP S/4HANA für effizientere Verwaltung
Villingen-Schwenningen hat die Einführung des neuen SAP-S/4HANA-Systems für zentrale Verwaltungsaufgaben abgeschlossen. Die Umstellung, die Anfang 2026 gestartet wurde, markiert einen wichtigen Schritt bei der Modernisierung der IT-Infrastruktur der Stadt. Bürgermeister Jürgen Roth lobte den Erfolg als Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen und der Unterstützung durch den kommunalen IT-Dienstleister Komm.ONE.
Das Projekt nahm 2025 konkrete Formen an und ging zu Beginn des Jahres 2026 an den Start. Es führt einen elektronischen Workflow für die Verwaltung von Geschäftspartnerdaten ein sowie eine einheitliche Rechnungslösung. Das System bündelt zudem die Abläufe der Stadtentwässerung und des Abwasserzweckverbands Oberer Neckar, etwa in den Bereichen Haushaltsplanung, Anlagenbuchhaltung, Zahlungsverkehr und Forderungsmanagement.
Erste Ergebnisse zeigen deutliche Vorteile: Die Bearbeitungskosten sind gesunken, die Reaktionszeiten haben sich beschleunigt, und die Fehlerquote ist zurückgegangen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbringen weniger Zeit mit manuellen Tätigkeiten und können sich stärker auf komplexere Aufgaben konzentrieren. Auch die Finanzplanung hat sich verbessert, da kritische Kennzahlen schneller verfügbar sind.
Weitere Phasen sind bereits in Planung. Noch 2026 wird das zentrale Personalmanagementsystem auf die SAP-Plattform migriert. Größere Umstellungen für die Hauptverwaltung der Stadt und den Technischen Dienst sind für 2026 und 2027 vorgesehen. Ziel ist ein vollumfänglich integriertes IT-System, das langfristig Effizienz und digitale Fortschritte unterstützt.
Die Umstellung auf SAP S/4HANA bringt messbare Gewinne an Geschwindigkeit, Genauigkeit und Kosteneinsparungen. Da weitere Fachbereiche in das System eingebunden werden, erwartet die Stadt kontinuierliche Verbesserungen in den Verwaltungsabläufen. Das Projekt steht im Einklang mit dem übergeordneten Ziel, eine moderne, nachhaltige IT-Grundlage für künftige Innovationen zu schaffen.






