05 April 2026, 06:21

Wiesbaden ehrt sieben Karnevalisten für jahrelanges ehrenamtliches Engagement

Schwarzes und weißes Foto einer Bühne mit Darstellern in traditioneller deutscher Tracht während der "Wiesbadener Festspiele 1902", mit einem applaudierenden Publikum im Hintergrund.

Wiesbaden ehrt sieben Karnevalisten für jahrelanges ehrenamtliches Engagement

Wiesbaden ehrt sieben engagierte Karnevalisten mit städtischer Auszeichnung

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Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat sieben verdiente Freiwillige aus dem Karnevalsmilieu mit der offiziellen Ehrenurkunde der Stadt ausgezeichnet. Die Geehrten stammen aus den AKK-Stadtteilen – Amöneburg, Kastel und Kostheim –, wo rund 15 traditionsreiche Karnevalsvereine das lokale Kulturleben prägen. Oberbürgermeister Gerd-Uwe Mende betonte in seiner Würdigung, wie der Karneval in schwierigen Zeiten den Zusammenhalt stärkt und die Stimmung hebt.

Die Ausgezeichneten haben sich auf vielfältige Weise in ihren Vereinen verdient gemacht. Florian Kasper wurde für die Organisation unzähliger Veranstaltungen und die Bewahrung alter Bräuche gewürdigt. Karl-Heinz Hoch erhielt nach Jahrzehnten des Baus aufwendiger Festwagen – ein Herzstück jedes Umzugs – öffentliche Anerkennung.

Besondere Erwähnung fand Dunja Weber, die über Jahre hinweg als Tanzmajorette, Trainerin und Zeremonienmeisterin im Präsidium des Dachhof-Vereins wirkt. Julia Leineweber wurde ebenfalls für ihr Engagement als Tänzerin und Nachwuchstrainerin ausgezeichnet, mit der sie junge Performende fördert. Wolfgang Bender überzeugte durch sein vielseitiges Wirken bei den Käsbachfinken – von der Logistik bis zu Auftritten – und zählt damit zu den Preisträgern.

Die oft unsichtbare, aber unverzichtbare Arbeit von Jan Stauder, insbesondere bei der Vorbereitung des Metzelsuppe-Festes und der Bühnenaufbauten, fand ebenfalls Würdigung. Sabine Schorsch wurde für ihre Planungskompetenz und ihr Engagement im Gesundheitsmanagement der Aktiven – von Aufwärmübungen bis zur Regeneration – geehrt.

Die Auszeichnungen spiegeln die tief verwurzelte Karnevalstradition in den AKK-Stadtteilen wider, wo Vereine wie die Kasteler Funken, die Amöneburger KG oder die Kostheimer Prinzen-Garde seit Generationen regionale Bräuche pflegen. Mit einer Mischung aus Humor, Musik und spektakulären Auftritten prägen sie Jahr für Jahr die Festlichkeiten.

Die offizielle Anerkennung durch die Stadt unterstreicht die zentrale Rolle der Ehrenamtlichen für eine lebendige Karnevalskultur. Ihr Einsatz sorgt dafür, dass Umzüge, Tänze und Feiern die Nachbarschaften auch künftig verbinden. Der Karneval bleibt damit ein unverzichtbarer Bestandteil der lokalen Identität in Amöneburg, Kastel und Kostheim.

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