WM-Fieber in Halle 4: Wetten, Gebete und ein 7:1-Sieg gegen Curaçao
Halle 4 hat sich während der FIFA-Weltmeisterschaft in ein lebhaftes Wettbüro verwandelt. Fans setzen bei jedem Spiel mehr als drei Dutzend Wetten ab – und gönnen sich während des Turniers keine Pause.
Die Begeisterung führt zu kreativen Versuchen, den Spielausgang zu beeinflussen. Manche glauben, Gebete könnten das Ergebnis verändern – allerdings nur, wenn sie mit dem reinen Herzen eines Kindes gesprochen werden. Die Tochter des Autors verlangte fünf Euro, um für den Sieg Deutschlands im Eröffnungsspiel gegen Curaçao zu beten. Er zahlte insgesamt 15 Euro für ihre Fürbitte – und Deutschland gewann mit 7:1.
Doch nicht jedes Gebet wirkt. Frankreichs Franck Ribéry erlebte trotz solcher Bemühungen einmal eine Niederlage seines Teams. Interessanterweise hat noch kein besonders religiöses Land den WM-Pokal in die Höhe stemmen können.
Die Weltmeisterschaft hat eine Welle von Wetten und ungewöhnlichen Strategien ausgelöst, um Siege zu erzwingen. Während die Fans weiter ihr Geld setzen, hoffen andere durch Gebete ihr Glück zu wenden. Das Turnier bleibt ein Hotspot der Aktivität – und des Aberglaubens.
