24 April 2026, 16:23

WM-Finale: Tickets für fast zwei Millionen Euro entfachen Polit-Streit

Schwarzes und weißes Foto eines vollen Fußballstadions mit Zuschauern, die ein Spiel verfolgen, mit Bannern, Pfählen, einem Schuppen, Bäumen, einem Turm und einem bewölkten Himmel.

WM-Finale: Tickets für fast zwei Millionen Euro entfachen Polit-Streit

Tickets für das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft sind auf der offiziellen Weiterverkaufsplattform der FIFA für fast zwei Millionen Euro pro Stück aufgetaucht. Die horrend hohen Preise haben scharfe Kritik deutscher Politiker ausgelöst, die befürchten, dass das Turnier zunehmend zu einer Veranstaltung nur für Wohlhabende wird. Sowohl Aydan Özoğuz als auch Stephan Mayer fordern nun dringend eine Reform der FIFA-Preisgestaltung.

Aydan Özoğuz, Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundestags, verurteilte das Vorgehen der FIFA als ungerecht. Sie warnte, dass das aktuelle System leidenschaftliche Fans ausschließe, die sich die exorbitanten Kosten nicht leisten könnten. Deshalb forderte sie die FIFA auf, die Ticketpreise umgehend zu senken.

Özoğuz rief zudem den Deutschen Fußball-Bund (DFB) zum Handeln auf. Sie bestand darauf, dass der DFB sich im FIFA-Rat für niedrigere Preise einsetzen müsse, damit Fans eine realistische Chance hätten, die Spiele live zu erleben.

Stephan Mayer, sportpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, teilte ihre Bedenken. Er bezeichnete die Millionenpreise für Tickets als überzogen und nicht zu rechtfertigen. Mayer betonte, dass Fußball auf eine breite Teilhabe angewiesen sei – und nicht nur auf zahlungskräftige Zuschauer.

Ähnlich wie Özoğuz forderte auch Mayer den DFB auf, sich für die Interessen der Fans starkzumachen. Er erwarte von dem Verband, diese Sorgen klar an die FIFA zu kommunizieren und für einen faireren Zugang zum Turnier zu kämpfen.

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Die Kritik zeigt die wachsende Verärgerung über die Ticketpreispolitik der FIFA. Politiker verschiedener Parteien sind sich einig in der Forderung nach bezahlbareren Optionen. Der DFB steht nun unter Druck, in den Gesprächen mit der FIFA die Belange der Fans zu vertreten.

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