Zeaborn und Intermarine fusionieren zur neuen Schifffahrtsmacht Zeamarine
Darko CarstenZeaborn und Intermarine fusionieren zur neuen Schifffahrtsmacht Zeamarine
Zwei große Reedereien, Zeaborn und Intermarine, haben ihre Fusion abgeschlossen und bilden künftig die neue Zeamarine. Das Unternehmen wird damit zum drittgrößten Anbieter in seiner Branche aufsteigen. Allerdings steht die Transaktion noch unter dem Vorbehalt der Kartellbehörden.
Die Fusion vereint Zeaborn, das mehrheitlich dem Bremer Unternehmer Kurt Zech gehört, mit Intermarine, das von der New Yorker Investmentgesellschaft New York Capital kontrolliert wird. Laut Vereinbarung hält Zeaborn die Mehrheit an der neu gegründeten Zeamarine.
Die Kanzlei Watson Farley & Williams (WFW) begleitete Zeaborn rechtlich während des Prozesses. Das Hamburger Team unter der Leitung des Schifffahrtsexperten Christian Finnern zeichnete für die Abwicklung der Transaktion verantwortlich.
In einer separaten juristischen Entwicklung entschied der Bundesgerichtshof (BGH) zugunsten Baden-Württembergs in einem langjährigen Holzstreit. Das Urteil kippte eine vorherige Entscheidung des Bundeskartellamts und stellt einen bedeutenden Erfolg für das Bundesland dar.
Zeamarine wird – vorbehaltlich der finalen kartellrechtlichen Freigabe – künftig als schwere Kraft in der globalen Schifffahrt agieren. Während die Fusion die Ressourcen zweier etablierter Akteure bündelt, stärkt das Urteil im Holzfall die rechtliche Position Baden-Württembergs in regulatorischen Fragen.






