Zeiss streicht bis zu 1.000 Jobs – Medizinsparte besonders betroffen
Zeiss kündigt weltweiten Abbau von bis zu 1.000 Stellen an
Der deutsche Technologiekonzern Zeiss hat Pläne bekannt gegeben, weltweit bis zu 1.000 Arbeitsplätze abzubauen. Die Entscheidung fällt in eine Phase schwächerer Marktnachfrage und rückläufiger Umsätze. Besonders betroffen von der Umstrukturierung ist die Tochtergesellschaft Carl Zeiss Meditec.
Die Stellenstreichungen folgen auf einen Rückgang des Gesamtumsatzes von Zeiss um 5,7 Prozent, der vor allem auf die schwache Performance im Bereich Augenheilkunde und chirurgische Mikroskope zurückzuführen ist. Um die Profitabilität zu steigern, wird das Unternehmen Teile seiner Produktion in Länder mit niedrigeren Lohnkosten verlagern und Produkte mit geringen Gewinnmargen schrittweise auslaufen lassen.
Carl Zeiss Meditec, die am stärksten betroffene Tochter, startet ein Umstrukturierungsprogramm, um Wachstum und Effizienz zu fördern. Die Maßnahmen werden die Sparte in den nächsten drei Jahren voraussichtlich bis zu 150 Millionen Euro kosten.
Bisher hat das Unternehmen nicht konkretisiert, welche Standorte oder Abteilungen besonders stark von den Kürzungen betroffen sein werden. Die Maßnahmen werden jedoch Mitarbeiter weltweit treffen, da Zeiss seine Kostenstruktur straffen will.
Ziel des Umstrukturierungsplans ist es, die finanzielle Lage von Zeiss angesichts schwieriger Marktbedingungen zu stabilisieren. Bis zu 1.000 Arbeitsplätze könnten verloren gehen, während das Unternehmen seine Geschäftsaktivitäten neu ausrichtet. Die vollen Auswirkungen der Veränderungen werden sich in den kommenden drei Jahren zeigen.






