26-Jährige mit Schengen-Visum an deutscher Grenze wegen falscher Reiseangaben abgewiesen
Carolina Lange26-Jährige mit Schengen-Visum an deutscher Grenze wegen falscher Reiseangaben abgewiesen
Eine 26-jährige Türkin wurde an der deutschen Grenze abgewiesen, nachdem Beamte Unstimmigkeiten in ihren Reiseplänen festgestellt hatten. Sie erreichte am 28. April den Grenzübergang Altenheim mit einem spanischen Schengen-Visum, gab jedoch zu, dass ihr eigentliches Reiseziel nicht Spanien war.
Bei einer routinemäßigen Kontrolle fielen Bundespolizisten in Offenburg auf, dass das Visum der Frau für touristische Zwecke in Spanien ausgestellt worden war. Ihre Aussagen deuteten jedoch auf eine andere Absicht hin. Gegenüber den Beamten räumte sie ein, dass sie tatsächlich vorhatte, mehrere Wochen lang ihren Freund in Deutschland zu besuchen.
Wegen dieser Diskrepanz annullierten die Behörden ihr Visum umgehend. Sie stellten fest, dass die Frau bei der Beantragung des Dokuments den Zweck ihrer Reise falsch angegeben hatte. Noch am selben Abend wurde sie zum Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden gebracht, um mit einem Rückflug in die Türkei ausgeschafft zu werden.
Der Frau wurde die Einreise aufgrund von Visabetrug verweigert, wobei die genauen Zahlen ähnlicher Fälle im Jahr 2024 nicht bekannt gegeben wurden. Ihre Abschiebung erfolgte nach Standardverfahren, nachdem die Täuschung bestätigt worden war. Der Vorfall unterstreicht die anhaltend strengen Kontrollen an den Schengen-Grenzen zur Einhaltung der Visabestimmungen.






