59-Jähriger steht wegen Brandserie in Bad Krozingen vor Gericht
Ein 59-jähriger Deutscher muss sich in dieser Woche wegen Brandstiftung, Sachbeschädigung und versuchter Sachbeschädigung vor Gericht verantworten. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht eine Serie von Bränden, die zwischen Juli 2024 und Februar 2025 in Bad Krozingen gelegt worden sein sollen und einen Schaden von schätzungsweise 65.000 Euro verursachten.
Der Angeklagte wird beschuldigt, über mehrere Monate hinweg wiederholt Feuer gelegt zu haben. Laut Staatsanwaltschaft zündete er ein Kinderspielhaus, mehrere gelbe Wertstofftonnen sowie einen Baum in der Nähe einer Pferdekoppel an. Auch ein Gebüsch in demselben Gebiet soll Ziel der Taten gewesen sein.
Zusätzlich wird ihm vorgeworfen, ein Wohnmobil und vier weitere Einheiten beschädigt zu haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass er zudem versuchte, ein zweites Wohnmobil in Brand zu setzen. Seit Juli 2024 konnten keine weiteren Tatverdächtigen in Verbindung mit den Brandstiftungen in der Region ermittelt werden.
Der Prozess beginnt am Mittwoch um 9 Uhr in Saal 4 des Schöffengerichts. Im Verlauf der Verhandlung wird die Beweislage gegen den Beschuldigten geprüft, darunter der zeitliche Ablauf und das Ausmaß der mutmaßlichen Straftaten.
Bei einer Verurteilung drohen dem Angeklagten Strafen wegen Brandstiftung und Eigentumsdelikten. Das Gericht wird über die Schuldfrage an den Bränden und die daraus entstandenen finanziellen Schäden entscheiden. Bisher wurden keine weiteren Verdächtigen in dem Fall identifiziert.