29 June 2026, 22:31

Abschied des künstlerischen Leiters markiert das Ende einer Ära bei den Berliner Philharmonikern

Sehr geehrte Andrea Zietzschmann,

Abschied des künstlerischen Leiters markiert das Ende einer Ära bei den Berliner Philharmonikern

Der künstlerische Leiter der Berliner Philharmoniker wird das Orchester 2028 nach elf Jahren in dieser Position verlassen. Der Abschied folgt auf die Entscheidung, den Vertrag nicht zu verlängern, und markiert damit das Ende einer prägenden Ära für die renommierte Institution.

Erstmals begegnete der künstlerische Leiter dem Autor bei einem Fußballspiel in Peking zwischen den Berliner Philharmonikern und der Dresdner Staatskapelle. Das Berliner Team gewann die Partie. Der Direktor war verärgert, als der Autor – Gast der Dresdner Kapelle – auf Simon Rattle zulief, der damals Chefdirigent der Berliner Philharmoniker war.

Während seiner Amtszeit setzte sich der Direktor gegen die Sparmaßnahmen Berlins zur Wehr und verteidigte die Interessen des Orchesters. Er unterstützte zudem die Berufung von Kirill Petrenko zum Chefdirigenten und stärkte die künstlerische Identität des Ensembles. Eine wegweisende Entscheidung war die Beendigung der Zusammenarbeit mit Baden-Baden und die Neuausrichtung auf Salzburg.

Salzburg hat nun die Suche nach einem neuen künstlerischen Leiter aufgenommen; die Position soll im Herbst 2027 besetzt werden. Bis zu seinem Ausscheiden 2028 wird der aktuelle Direktor den Wandel des Orchesters begleiten.

Nach einem Jahrzehnt an der Spitze endet die Amtszeit des künstlerischen Leiters. Sein Abschied schafft klare zeitliche Rahmenbedingungen für die Nachfolge in Salzburg. Ab Ende 2027 wird das Orchester seine Entwicklung unter neuer Führung fortsetzen.

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