27 March 2026, 10:22

Alex Bex' preisgekrönte Cowboy-Serie "Erinnerungen an Staub" erzählt von bröckelnder Männlichkeit

Offenes Buch mit einer Zeichnung einer Reise durch Texas auf der linken Seite, die Bäume, Tiere und Pflanzen zeigt, und Text mit einem Stempel auf der rechten Seite.

Alex Bex' preisgekrönte Cowboy-Serie "Erinnerungen an Staub" erzählt von bröckelnder Männlichkeit

Der in Berlin ansässige Fotograf Alex Bex hat mit seinem Langzeitprojekt "Erinnerungen an Staub" Anerkennung gefunden. Die Serie, die mit einer Nikon-Filmkamera entstanden ist, belegte kürzlich den dritten Platz bei den Sony World Photography Awards 2025. Eines der markantesten Bilder – ein Junge mit roten Haaren – wurde sogar in der Marketingkampagne des Wettbewerbs präsentiert.

Bex' Weg in die Fotografie begann vor acht Jahren, inspiriert von seinem Vater. Zunächst arbeitete er als Presse fotograf im Musikbusiness, bevor er sich der Kunst- und Dokumentarfotografie zuwandte. Sein jüngstes Werk, "Erinnerungen an Staub", widmet sich den Cowboys in Texas und untersucht, wie traditionelle Männlichkeit sich an moderne kulturelle Veränderungen anpasst – oder daran scheitert.

Die Serie hinterfragt den Mythos des Cowboys, indem sie die Verletzlichkeit in ländlichen Gemeinschaften offenbart. Bex' Herangehensweise verbindet persönliche Perspektive mit Geduld – Eigenschaften, die er auch Nachwuchs-Dokumentarfotografen ans Herz legt. Seine Bilder wurden in "Digital Camera World" veröffentlicht, und in Interviews hat er Einblicke in seinen kreativen Prozess gegeben.

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Mit seinen halb-französischen, halb-amerikanischen Wurzeln bringt Bex eine interkulturelle Sichtweise in seine Arbeit ein. Die Sony World Photography Awards würdigen sein Talent, komplexe gesellschaftliche Themen durch intime, langfristige Erzählungen einzufangen.

Das Projekt "Erinnerungen an Staub" hat Bex weitere Aufmerksamkeit eingebracht, darunter einen prominenten Platz bei den diesjährigen Sony Awards. Sein Rat an Fotografen – eine einzigartige Perspektive zu entwickeln und beharrlich am Werk zu feilen – spiegelt seine eigene Arbeitsweise wider. Die Serie regt weiterhin Diskussionen über Identität, Tradition und Wandel in der zeitgenössischen Fotografie an.

Quelle