29 June 2026, 04:19

Aschura-Demo in Berlin sorgt für hitzige Debatten und Hitzekollaps bei 40°C

Scharfe Kritik nach Schiademo mit Kindern in Berlin

Aschura-Demo in Berlin sorgt für hitzige Debatten und Hitzekollaps bei 40°C

Eine Demonstration in Berlin zum schiitischen religiösen Fest Aschura hat für Kontroversen gesorgt. Die Veranstalter organisierten die Kundgebung als Zeichen der Solidarität mit unterdrückten Menschen weltweit. Der Marsch fand bei extremer Hitze statt, mit Temperaturen von bis zu 40°C.

An der Veranstaltung nahmen etwa 600 Personen teil, darunter eine theatralische Nachstellung der historischen Entführung von Frauen und Kindern. Während der Szene wurden Kinder aneinandergebunden und folgten einem in Gelb gekleideten Mann. Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) kritisierte öffentlich die Einbindung von Kindern in die Darstellung.

Noch vor Beginn der Demonstration hatte die Polizei die Nachstellung im Rahmen eines Abstimmungsgesprächs mit den Organisatoren verboten. Der Veranstalter brach die Szene später wie geplant ab. Die Behörden bestätigten, dass zu keinem Zeitpunkt strafbare Inhalte wie IS-Fahnen zu sehen waren.

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Aschura ist im schiitischen Islam ein Trauertag zur Erinnerung an die Märtyrerschaft von Imam Hussein. Mehrere Teilnehmer benötigten aufgrund der extremen Hitze medizinische Hilfe.

Die Demonstration verlief ohne die untersagte Nachstellung. Die Behörden überwachten die Veranstaltung genau und meldeten keine illegalen Vorfälle. Einige Teilnehmer mussten wegen Hitzschlags behandelt werden, als die Temperaturen weiter stiegen.

Quelle