27 March 2026, 10:22

Baden-Württemberg führt autofreie Schulstraßen für mehr Sicherheit ein

Gelbes "Slow Down School Zone"-Schild auf der linken Seite einer Straße mit parkenden Fahrzeugen auf der rechten Seite, Bäumen, Gebäuden, Strommasten, Drähten und Himmel im Hintergrund.

Baden-Württemberg führt autofreie Schulstraßen für mehr Sicherheit ein

Neue Verordnung aus Baden-Württemberg: Sichere und gesündere Schulwege für Kinder

Mit einer neuen Verordnung des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg sollen Schulwege für Kinder sicherer und gesünder werden. Die Regelungen geben Kommunen klare rechtliche Handlungsanweisungen, um Schulstraßen und Schulzonen einzurichten. Damit können Schülerinnen und Schüler selbstständiger zur Schule kommen, während gleichzeitig die Verkehrsgefahren vor den Schultoren verringert werden.

Die Verordnung ermöglicht es den lokalen Behörden, Schulstraßen einzurichten – Straßenabschnitte, die zu Bring- und Abholzeiten für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Schulzonen gehen noch einen Schritt weiter: Hier werden Straßen, die hauptsächlich für den Schulzugang genutzt werden, dauerhaft für Autos gesperrt. Beide Maßnahmen erfordern eine enge Zusammenarbeit zwischen Kommune, Verkehrsbehörden und Schulen.

Um Staus zu vermeiden, können Städte zudem spezielle Bring- und Abholbereiche abseits der Schultore ausweisen. Dadurch werden gefährliche "Elterntaxi"-Situationen reduziert und Kinder dazu ermutigt, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller zur Schule zu kommen.

Die Änderungen sind Teil des Programms "MOVERS – Aktiv zur Schule", das sicheres, eigenständiges Unterwegssein von Schülerinnen und Schülern fördert. Ab dem Schuljahr 2025/2026 wird die Initiative um Schulstraßen sowie ein Fahrradfähigkeitsabzeichen erweitert. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und gleichzeitig das Selbstvertrauen der Kinder im eigenständigen Schulweg zu stärken.

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Die neue Verordnung gibt den Kommunen einen klaren Rahmen für die Umsetzung autofreier Schulrouten vor. Durch die Reduzierung des Autoverkehrs vor den Schuleingängen sollen Risiken gemindert und gesündere Mobilitätsgewohnheiten gefördert werden. Schulen und lokale Behörden können nun gemeinsam die Regelungen umsetzen, bevor das nächste Schuljahr beginnt.

Quelle