Baden-Württemberg investiert 24 Millionen in globale Spitzenforschung bis 2030
Darko CarstenBaden-Württemberg investiert 24 Millionen in globale Spitzenforschung bis 2030
Baden-Württemberg startet 24-Millionen-Initiative zur Stärkung als globaler Wissenschaftsstandort
Das Land Baden-Württemberg hat eine mit 24 Millionen Euro ausgestattete Initiative ins Leben gerufen, um seine Position als international führender Wissenschaftsstandort auszubauen. Das unter dem Namen "Globale Wissenschaftspartnerschaften" vorgestellte Programm wurde am 23. September 2025 von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wissenschaftsministerin Petra Olschowski präsentiert. Kern des Vorhabens ist die Förderung internationaler Forschungszusammenarbeiten – mit besonderem Fokus auf die Gewinnung renommierter wie aufstrebender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland.
Herzstück der Initiative ist ein dreiteiliges Förderprogramm. Das "Globale Institutsprogramm" soll die Vernetzung zwischen Universitäten vertiefen, darunter eine einzigartige Kooperation zwischen der Harvard University und der Universität Heidelberg – die erste ihrer Art in der EU. Konkrete Forschungsprojekte im Rahmen dieser Partnerschaft wurden bisher noch nicht bekannt gegeben.
Das "Globale Professurenprogramm" zielt darauf ab, baden-württembergischen Hochschulen bei der Anwerbung internationaler Spitzenforscher zu unterstützen. Durch attraktive Berufungspakete will das Land hochkarätige Wissenschaftler für seine Einrichtungen gewinnen.
Parallel dazu fördert das "Globale Stipendienprogramm" Nachwuchsforschende. Es ermöglicht jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Forschungsaufenthalte an den Instituten für Fortgeschrittene Studien in Baden-Württemberg und bietet ihnen Zugang zu lokaler Expertise und Infrastruktur.
Bei der Vorstellung der Pläne in Stuttgart betonte Olschowski, die Investitionen würden die internationale Zusammenarbeit stärken. Die Mittel sollen langfristig die Forschungslandschaft der Region bereichern.
Die 24 Millionen Euro kommen sowohl etablierten als auch aufstrebenden Forscherinnen und Forschern zugute. Durch Partnerschaften wie die zwischen Harvard und Heidelberg will Baden-Württemberg seinen Ruf als einer der weltweit führenden Wissenschaftsstandorte festigen. Erste Effekte des Programms werden erwartet, sobald neue Kooperationen und Berufungen anlaufen.






