Baden-Württemberg rettet unterbrochene Forschungen mit neuem Global Fellowship Program
Darko CarstenBaden-Württemberg rettet unterbrochene Forschungen mit neuem Global Fellowship Program
Baden-Württemberg hat eine neue Initiative gestartet, um internationale Forscherinnen und Forscher zu unterstützen, die in ihrer Arbeit auf Hindernisse stoßen. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert im Rahmen eines 24-Millionen-Euro-Pakets ein "Global Fellowship Program" mit einem Volumen von 3,6 Millionen Euro. Das Programm bietet bis zu 14 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, deren Projekte unterbrochen wurden – insbesondere jenen, die ihre Studien in den USA nicht fortsetzen können –, eine wissenschaftliche Zuflucht.
Die Stipendien haben eine Laufzeit von bis zu zwei Jahren für Gastforscher. Die ausgewählten Bewerber werden an drei führenden Einrichtungen aufgenommen: dem Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), dem Zukunftskolleg der Universität Konstanz und dem College of Fellows (CoF) der Universität Tübingen. Alle drei Zentren verfügen bereits über eine starke Erfolgsbilanz in der Förderung internationaler Wissenschaftler.
Das FRIAS unterstützt seit 2008 herausragende Forscher aus allen Disziplinen. Das Zukunftskolleg in Konstanz fördert ebenfalls seit 2007 Nachwuchswissenschaftler auf ihrem Weg zur Professur. Das CoF in Tübingen hingegen begrüßt sowohl von der Fakultät eingeladene als auch drittmittelfinanzierte Stipendiatinnen und Stipendiaten aus aller Welt.
Neben der finanziellen Unterstützung profitieren die Geförderten von einem gemeinsamen Rahmenprogramm, das wissenschaftliche Weiterbildung, Fachworkshops und Sprachkurse umfasst. Ziel der Initiative ist es, eine kooperative Umgebung zwischen den drei Universitäten zu schaffen.
Das neue Programm gibt bis zu 14 Forscherinnen und Forschern eine stabile Basis, um ihre Arbeit fortzusetzen. Die Förderung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst stellt sicher, dass die ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten sowohl finanzielle als auch institutionelle Unterstützung erhalten. Ihre Forschung wird nun an renommierten akademischen Zentren in Baden-Württemberg stattfinden.






