14 April 2026, 22:20

Baden-Württemberg setzt mit Carsharing-Strategie 2030 auf Verkehrswende und weniger Privatwagen

Plakat, das Fahrräder und Automobile in Cottereau und Dijon, Frankreich, bewirbt und Menschen auf Fahrrädern und eine Kutsche zeigt.

Baden-Württemberg setzt mit Carsharing-Strategie 2030 auf Verkehrswende und weniger Privatwagen

Baden-Württemberg startet neue Initiative zur Förderung von Carsharing im Land

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Am 17. Oktober 2024 wurde auf der Jahreskonferenz des Bundesverbands CarSharing in Stuttgart die Carsharing-Strategie 2030 vorgestellt. Mit dem Vorhaben soll die Zahl privater Pkw reduziert und umweltfreundlichere Verkehrsalternativen gestärkt werden, wie offizielle Stellen mitteilten.

Grundlage der Strategie ist eine umfassende Studie der team red Deutschland GmbH aus dem Jahr 2023, die unter anderem die bisher größte Kundenbefragung im Carsharing-Bereich umfasste – mit fast 9.000 Teilnehmenden. Die Ergebnisse zeigen: Ein einziges Carsharing-Fahrzeug in städtischen Gebieten kann bis zu 20 Privatwagen ersetzen.

Elke Zimmer, Staatssekretärin im Verkehrsministerium, betonte, dass Carsharing ein zentraler Baustein der Verkehrswende sei. Ziel des Plans ist es, die Anzahl geteilter Fahrzeuge in der Region deutlich zu erhöhen. Als erster Schritt entsteht eine webbasierte Wissensplattform, die Informationen und Ressourcen bündelt.

Gunnar Nehrke, Geschäftsführer des Bundesverbands CarSharing, lobte die Strategie als "wichtigen Meilenstein" für die Ausweitung des Carsharing-Angebots in Baden-Württemberg. Der Südwesten verzeichnet bereits eine hohe Fahrzeugdichte – allein in Karlsruhe kamen 2022 4,34 Pkw auf 1.000 Einwohner.

Die Carsharing-Strategie 2030 ist nun angelaufen, beginnend mit einer digitalen Plattform für die Öffentlichkeit. Die Initiative soll die Abhängigkeit vom Privatwagen verringern und gleichzeitig die Mobilitätsflexibilität verbessern. Die Umsetzung wird in den kommenden Jahren landesweit begleitet und ausgewertet.

Quelle