07 May 2026, 04:20

Berlin ehrt Margot Friedländer mit Platzbenennung vor dem Abgeordnetenhaus

Denkmal in einem Stadtplatz für Holocaust-Opfer, mit einem Baum davor, einem Topfpflanze auf dem Boden, verstreuten trockenen Blättern und Gebäuden, Fahrzeugen, Pfählen und Bäumen im Hintergrund.

Berlin ehrt Margot Friedländer mit Platzbenennung vor dem Abgeordnetenhaus

Ein Platz vor dem Berliner Abgeordnetenhaus wird bald den Namen der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer tragen. Die offizielle Namensgebungsfeier findet am Mittwoch im Rahmen einer besonderen Plenarsitzung statt. Auch der regierende Bürgermeister Kai Wegner wird eine Ehrung zu ihren Gunsten halten.

Unterdessen haben die Behörden die Maifeierlichkeiten bewertet, die sowohl friedliche Versammlungen als auch vereinzelte Zwischenfälle mit sich brachten. Nach Meldungen über Straftaten während der Veranstaltungen wurden über 120 Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Zeremonie beginnt um 9:00 Uhr im Abgeordnetenhaus, die Plenarsitzung selbst startet eine Stunde später als üblich um 11:00 Uhr. Nach den Ansprachen wird in Anwesenheit Friedländers die neue Namensplatte für den Platz enthüllt.

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Die Maifeiern in Berlin verliefen größtenteils ruhig, obwohl die Polizei mehrere Dutzend Personen vorübergehend festnahm. Die Ermittlungen beziehen sich nun auf Verdachtsfälle wie Verstöße gegen die öffentliche Ordnung, Körperverletzungen, Sachbeschädigungen, Beleidigungen und sexuelle Belästigung.

In den kommenden Tagen werden die Abgeordneten des Landes die Kundgebungen und Feiern zum 1. Mai debattieren. Im Mittelpunkt stehen dabei der Ablauf der Veranstaltungen und das polizeiliche Vorgehen bei etwaigen Störungen.

Die Umbenennung des Platzes würdigt Friedländers Vermächtnis als Ehrenbürgerin und Überlebende des Holocaust. Die Feierlichkeit stellt eine offizielle Anerkennung ihres Beitrags zur Berliner Geschichte dar.

Die Polizei untersucht weiterhin die Vorfälle vom 1. Mai; über 120 Fälle werden derzeit geprüft. Die anstehende Debatte im Landesparlament wird die Auswirkungen der Feierlichkeiten auf die öffentliche Sicherheit weiter bewerten.

Quelle