09 May 2026, 02:20

Verdi-Chef Werneke kündigt Massenproteste gegen Sozialkürzungen und Abbau von Arbeitnehmerrechten an

Grüne-Chef Werneke wirft Merz Angriff auf den sozialen Staat vor und kündigt breite Proteste an

Verdi-Chef Werneke kündigt Massenproteste gegen Sozialkürzungen und Abbau von Arbeitnehmerrechten an

Frank Werneke, Vorsitzender der deutschen Gewerkschaft Verdi, hat groß angelegte Proteste gegen geplante Kürzungen im Sozialbereich angekündigt. Er warf Teilen der Regierungskoalition vor, den Abbau von Arbeitnehmerrechten voranzutreiben, und bezeichnete diesen Ansatz als „Fehldiagnose“ für die wirtschaftliche Erholung.

Werneke kritisierte die Vorstellung, dass Kürzungen bei Sozialleistungen die Wirtschaft ankurbeln würden, als „Sackgasse“. Gleichzeitig warnte er davor, den Schutz für Beschäftigte weiter auszuhalten. Seine Äußerungen richteten sich insbesondere gegen Arbeitgeberverbände, denen er vorwirft, Krankengeld, Kündigungsschutz und soziale Absicherung anzugreifen.

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Der Gewerkschaftschef nannte zudem Politiker, die solche Einschnitte unterstützen – darunter Friedrich Merz, Katherina Reiche, Carsten Linnemann und Jens Spahn. Trotz dieser Kritik erkannte Werneke auch positive Schritte der Bundesregierung an, etwa den 500-Milliarden-Euro-Sonderfonds, das Tariftreuegesetz des Bundes sowie die Rentenstabilisierung bis 2031.

Um den geplanten Kürzungen entgegenzutreten, organisiert Werneke ein breites Bündnis. Gewerkschaften, Sozialverbände und Wohlfahrtsorganisationen – die zusammen rund 20 Millionen Menschen vertreten – bereiten gemeinsame Aktionen vor. Ziel der Proteste ist es, die Streichungen bei Sozialleistungen und Arbeitnehmerschutz zu verhindern. Wernekes Allianz will in den kommenden Monaten Millionen mobilisieren. Das Ergebnis könnte die künftige Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik in Deutschland maßgeblich prägen.

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