Betrunkener Mercedes-Fahrer in Mannheim weigert sich nach nächtlichem Unfall zu kooperieren
Xaver Dussen vanBetrunkener Mercedes-Fahrer in Mannheim weigert sich nach nächtlichem Unfall zu kooperieren
Schwer beschädigter Mercedes in Mannheim entdeckt – Betrunkener Fahrer weigert sich zu kooperieren
In den frühen Morgenstunden des Dienstags wurde auf der Karlsruher Straße in Mannheim ein stark beschädigter Mercedes-Benz entdeckt. Das Fahrzeug stand mitten auf der Fahrbahn, mit zerschmettertem Frontstoßfänger, eingedellter Motorhaube und aufgerissenem Unterboden. In der Nähe wurde ein 29-jähriger Mann aufgefunden, der vermutlich der Fahrer war und sichtbar alkoholisiert wirkte.
Der Vorfall ereignete sich gegen 1 Uhr, als die Polizei am Tatort eintraf. Der Mann, der in der Nähe des Wracks stand, weigerte sich, Auskunft darüber zu geben, wie die Schäden entstanden waren. Auch zu Ort oder Umständen des Unfalls machte er keine Angaben.
Die Beamten versuchten, einen freiwilligen Alkoholtest durchzuführen, doch der Mann verweigerte die Mitwirkung. Später auf der Wache setzte er seinen Widerstand fort und beleidigte die Polizisten während der obligatorischen Blutalkoholuntersuchung auf das Übelste.
Sein unkooperatives Verhalten ging noch weiter: Er verweigerte jede Aussage und unterschrieb keine offiziellen Dokumente. Die Behörden gehen nun von dem Verdacht aus, dass er den Straßenverkehr gefährdet und den Unfallort verlassen hat. Die Polizeidirektion Mannheim-Neckarau hat Ermittlungen eingeleitet, um den genauen Hergang zu klären.
Das nicht mehr fahrbereite Auto bleibt vorerst Teil der laufenden Untersuchungen. Die Polizei prüft, ob der Fahrer vor dem Stillstand des Fahrzeugs in einen Unfall verwickelt war. Sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind, könnten Anklagen wegen Verkehrsgefährdung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort folgen.






