Festnahme am Rastatter Bahnhof: Kosovare entgeht Haft durch Sofortzahlung
Darko CarstenFestnahme am Rastatter Bahnhof: Kosovare entgeht Haft durch Sofortzahlung
Am Dienstagabend wurde ein 33-jähriger Kosovare am Bahnhof Rastatt festgenommen. Bundespolizisten kontrollierten ihn im Rahmen einer Routineüberprüfung und stellten dabei einen bestehenden Haftbefehl wegen Betrugs fest.
Der Mann war bereits seit einiger Zeit zur Vollstreckung einer Gefängnisstrafe gesucht worden. Die Behörden bestätigten, dass ihm 43 Tage Haft für die Straftat drohten. Statt die Strafe anzutreten, beglich er die geforderte Geldstrafe jedoch sofort vor Ort.
Erst in diesem Jahr gab es einen ähnlichen Fall in Kehl: Am 15. März 2026 nahm die Bundespolizei einen afghanischen Staatsbürger in einem grenzüberschreitenden Zug fest. Bei beiden Vorfällen führten Routinekontrollen zur Festnahme von Personen mit offenen rechtlichen Verfahren.
Der Kosovare entging der Haft, indem er die Strafe direkt bezahlte. Die Bundespolizei führt weiterhin regelmäßige Kontrollen an Verkehrs-knotenpunkten in Baden-Württemberg durch. Bei solchen Einsätzen werden gelegentlich Personen mit offenen Haftbefehlen ermittelt.






