15 April 2026, 18:22

Bosch setzt auf Elektro- und Wasserstoff-Lkw für saubere Transportlösungen bis 2030

Großes Lagerhaus-Innere mit diverser Maschinen, einem Landfahrzeug auf der rechten Seite, metallischen Objekten auf der linken Seite und Deckenbeleuchtung.

Bosch setzt auf Elektro- und Wasserstoff-Lkw für saubere Transportlösungen bis 2030

Bosch baut seine Nutzfahrzeugsparte um, um von der wachsenden Nachfrage nach saubereren Transportlösungen zu profitieren. Das Unternehmen will seine Umsätze steigern, indem es sich auf Elektro- und Wasserstoff-Lkw konzentriert. Ab Januar 2025 soll eine neue Geschäftseinheit diese Initiative vorantreiben.

Im Rahmen der Umstrukturierung werden die Systementwicklung, das Produktmanagement und die Portfolioplanung für Lkw und Off-Road-Fahrzeuge zusammengefasst. Jan-Oliver Röhrl wird die neue Einheit leiten, die Effizienz steigern und das Wachstum in diesem Sektor beschleunigen soll.

Bis 2030 rechnet Bosch damit, dass rund 20 Prozent aller neu zugelassenen Nutzfahrzeuge über sechs Tonnen mit Batterieantrieb fahren werden. Weitere drei Prozent werden Brennstoffzellen nutzen. Fünf Jahre später, so die Prognosen, wird jeder dritte Lkw batterieelektrisch unterwegs sein, während jeder zehnte auf Wasserstoff setzen wird. Die ersten wasserstoffbetriebenen Motoren sollen ab 2035 auf die Straßen kommen.

Die Neuausrichtung passt zu Boschs übergeordneter Strategie, vom globalen Frachtwachstum und der Abkehr von herkömmlichen Kraftstoffen zu profitieren. Derzeit stammt jeder vierte Euro des Unternehmensumsatzes aus dem Bereich Nutzfahrzeugkomponenten.

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Die Umstrukturierung unterstreicht Boschs Vertrauen in alternative Antriebssysteme für den Schwerlastverkehr. Mit klareren internen Strukturen und einer eigenen Einheit will das Unternehmen seine Position in einem sich rasant wandelnden Markt stärken. Die Änderungen treten zu Beginn des Jahres 2025 in Kraft.

Quelle